Maß.
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M.
^aß. Daß man von Alters her körperliche Größen, dienttm leicht haben konnte, zum Maße gebraucht hat, amnatürlichsten Theile des menschlichen Leibes, sehen wir schonaas II- Mof. 28. V. 16. Man maß nach Handbreite»und Spannen oder drey Handbreiten. Dasselbe beweisenauch die lateinischen Benennungen xes, Zi^itu8, p.alinusu. d. gl. Weil aber Größen einer Art sehr unterschiedensind, so gab es auch nicht einerley Maß. Ein Mittel auSmehrcrn zu nehmen, war ein natürlicher Gedanke und reichtezu, wenn man keine große Schasse suchte. Ueber den Er-finder dcS Maßes, vergl. den Art. Gewicht in diesemHandbuche.
Ein Maß, wie die Lateiner pe8 nennen, hat gewöhnlichin andern Sprachen die gleichbedeuleidc Benennung, nurdie Deutschen brauchen auch dafür von Alters her Schuh.Dahin gehört ein deutsches Verfahren der mittlern Feiten,aus mehrern ungleichen Schuhen eine Futhe zusammen zusetzen und daraus eiven mittlern Schuh zu theilen. InCarl Christian Schramms SeraMre-rti; Diarunr rikieLt» ertcr... Mittend. 1726 c. z. p>. i;i.findet man es beschrieben. Aus Webn erV. Meilen wird angeführt: „Es sollen 16 Mann kleinund groß, wie die ungefährlich aus der Kirchen gehen, einjeder vor den ander» ein Schuh stellen." So hat eigentlichjedes Dorf seine eigne Ruthe bekommen, und zu einer andernZeit eine andere, denn man darf doch wohl annehmen, daß«tcht aller Bauern Schuhe gleich lang gewesen sied. DerTürmer Fuß — 18 Pariser Zoll 11,72 Linien, xieä l,i-xrsnä, wird von einem longobardischen Könige hergeleitet,
dessen
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