Zlß Magnet.
cher aus Stahlstangcn zusammengesetzter Magnet über ic>aPfund tragen konnte. Hierauf behauptete ÄrnoldMarcel, baß er schon 1726 die Methode gekannt habe,den Stahl durch bloses Leiben mit einer eisernen Slangsdie er senkrecht suhlte, magnetisch zu machen- Gebier III.x. lll. Der Engländer, Doetor Gowin Knigkl>biachle 1745 die Methode, künstliche Magneten aus ge»härterem Stahl, ebne Zuthun eines natürlichen Magnetenzu verfertige», zu einer höher» Vollkommenheit, Leipzi-ger gelehrte Zeitung 1745. S. 279, und legre 1746Lee Societät zu London zwey solche künstliche MagnetenVor, die 15 Zoll lang und sehr starr wäre»;2 >eEerct. lV. 474. Halle Magie lll- S. iz>; fer-ner erfand er die Kunst, am natürlichen Magnet die Polenach Belieben zu verändern, hielt aber seine Kunst sehr ge-heim, welche jedoch Michel und Canron in eben die-sem Jahre noch entdeckten. Ebendas. I. S. 227.Kcnight erfand noch eine besondere Maschine, womit erin wenig Secunden hie stärksten künstliche» Magneten ma-chen und die Pole der natürlichen Magnete umkehre» konn-te; er vermachte sie dem Dockor Fothergill, der sie177Ü beschrieb und der Societät zu London schenkte. Mitder Zeit verlor sie viel von ihrer Kraft und Nairnenahm es auf sich, sie wieder herzustellen. Gehler III.k- "4.
Endlich machte Knight auch 1745 bekannt, daßer künstliche Magneten erfunden habe, die aus mehrerenunter einander gemischten Materien bestehen, aus denen ereinen Teig bereitet, der am gelinden Feuer eintrocknet undficinhark wird, wodurch der Magnctrcig eine so starke Kraftzu ziehen erhält, als man bey einem natürlichen Magnetennicht antrifft. Knight hielt die Bereitung dieses Mag-nettcigs geheim, aber Wilsvn zeigte 1778, daß solcheraus dem feinsten Eisenstaub und Leinöl oder aus zerriebe-nem Magnctstcin, Kohlenstaub und Leinöl bestehe. HalleMagie. II, S. Z64. Jngenhouß bereitere sie aus
Magnet»