Magnetnadel. 347
spiel. Dabey fand kein magnetisches Ungewitter statt; dieSchwankungen wäre» nicht besonders stark; und was scbrauffallend ist. das Nordlicht, welches in R'kOV. stand,stieß den Nordpol der Nadel ab; denn stakt nach Westenfortzuschreiten, gieng die Nadel vielmehr nach Ost zurück.Die Abweichung war am kleinsten um y U. >2', ungefährum die Zeit, als der Bogen am hcllesten war; die Unrcgcl-Mäßigkeiten in ihr fiengen aber schon um 6 Uhr an, undhärten auf um l2 Uhr. Die übrigen 8 Stunden in derNacht verhielt sich die Abweichung wie gewöhnlich, dasheißt, sie harte die Verlornen 25 ^ 29" wieder gewonnen.Die Intensität der maqnetischen Kraft war während deSNordlichts kleiner, als nachher. Es wurden 2r Schwill-gongen vollendet:
während des Nordlichts si' 38", 0^
^ 37 ' 37". 73-
37. 7j
den Morgen darauf unter sr' 37", 3Igleichen Umständen -Er' 37, 37", 17.
37, 2 ^
Gilberts Annalen der Physik, Jahrgang 1808.Sr. 8. S. 427 — 429.
Daß auch Messing die Magnetnadel aus ihrer Rich-tung bringt, hat Wilhelm Andro» zuerst gezeigt undCaoallo durch Versuche bestätiget. LichkenbergMagazin. IV. Bd. 4. Sk. S. 4.1787.
Die Jnclination der Magnetnadel ist das Herabsin-ken der Nadel am Nocdende vom Zcnitd gegen den Nadirzu. Der Engländer Robert Normann entdeckte imJabr 1567 zuerst die Jncliuatlon der Magnetnadel, /sr>-t/.e- r er?-L 7,ra^rretic?c7. < 7 o?orr. 1673. Ja-
kobson III. i;;, er verfertigte auch den ersten NeigungSkom-paß. womit man die Jnciinakion der Magnetnadel bemerkt,und fand dieselbe im gedachten Jahre zu London 70 Grad
50 Mi-