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Magnetnadel.
zo Minuten nördlich. Die Akademie der Wissenschaftenzu Paris setzte 174; einen Preis; auf die Verbesserung desNeigungskompaffeS, welchen die Abhandlungen des Da-niel Bernoulli, Euler und dc la Tour erhiel»len. Brau der und Hoeschel haben auch sehr guteNeignngskompasse verfertiget und solche 1779 beschrieben.Gehler III. Z46. Z4". D. I. Lorimer hat eine In-clinakionsnadel oder eine Universalmagnelnadel erfunden,womit man die Neigung, die Morgen » oder Abcndwciteund das Azimulh nehmen kann, ohne mehr als einen Ge-hülfen dabey nöthig zu haben, der die Höhe nimmt. A l l-geni. Lit Zeit. Nr. 27;. n. 1788.
Die gläserne Magnetnadel des verstorbenen Mechani-kus Ries in Frankfurt am Mayn hatte 4 — ; ZollLänge. Wenn Herr Nies einen Glascylinder warm ge-rieben harre und ihn ihr näherte, gerierh sie in Unruhe, wie«ine stählerne Magnetnadel bey Annäherung eines Eisens.Herr Ries sagte einen» Fremden, der ihn besuchte unddiese Nadel sahe, daß sie durch Zufall magnetisch gewordensey, und eS sey ihm unmöglich eine zweyte zu machen. Erhabe mehrere dergleichen Nadeln bey elektrischen Versuchengebraucht. Diese habe unter mehreren vielleicht inehrereJahre in einer Richtung nach Norden unweit der Elcktrlsir-uiaschine gelegen, und er habe zufällig entdeckt daß sie, aberauch sie nur allein, die Eigenschaft angenommen, sich stetsuach Norden zu bewegen. Reichs »Anzeiger 1796.Nr. 115. G. Zoi8. Eine spätere Nachricht aus demselbenBlakte, 1796. Nr. 128. S- 4057. versickert dagegen, diegläserne Nadel des Herrn Ries zeige nicht nach Norden,sey also auch keine Magnetnadel, weil sie sich nach eine»»ander» Pol wendet.
Or. Perkin nennt feine magnetischen Nadeln, vondenen er das Paar zu 5 Pfund Sterling verkauft,
Glaubwürdige Aerzte versichern, daß sie dieselbenmit vielem Nutzen in Gichtschmerzen angewandt hätten.
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