Band 
Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malcrkunst. zfiz

Beyfall gefunden. Die meisten stimmen darin übercin,daß die Malcrkunst von dem mit Linien umjogenen Schal»ken ihren Anfang genommen habe, den die Körper im Son-nenschein werfen, wobey die Geschichtschreiber nur in klei-nen Ncbenumständen abweichen, inocin einige erzählen,daß man den Schatten eines in der Sonne stehenden Men«sehen, vermittelst eines Skabeö, mit Linien, die man et.was in den Sand drückte, umrissen habe, andere aber sa-gen, daß man den an die Wand geworfenen Schatten einesMenschen mit Kreide, Kohle oder Röthel nachgezeichnet ha-be. Curteuse Nachrichten von Erfindungenund Erfindern G. yz. Bon diesen Skiogrammcngieng man zu den Monogrammen über, die schon innerhalbeinige Schrafficung hatten, und brachte Schatten und Lichtan. Dieses verdient indessen nicht Malcrkunst, sondernUrsprung der Zeichuerkunst genannt zu werden, auS welcherdie Malcrkunst dadurch entstand, daß man die ersten Schafelenrisse oder Zeichnungen allmälich mit Farben ausfüllte unddann das Helldunkel erfand. Anfangs malte man bloSmit einer Farbe, welche Gemälde Monogrammata genanntwurden und mit denen, die wir Camayeur oder Grau inGrau nennen, Achnlichkcit hatten; nachher war man langeZeit hindurch mit vier Farben zufrieden, bis man endlichmehrere dergleichen, wie auch die gehörige Mischung dersel-ben und Schatten und Licht erfand, k. c.

//izt. I, 1 b. ZZ. c. Z. er Z. Herr Rtemhalt die Jndiec für die Erfinder der Malerkunst. Schwer-lich wird inan aber einem Volke ausschließend diese Erfin-dung zuschreiben können, indem es die Umstände wahr-scheinlicher machen, daß unter mehreren Völkern jedes fürsich die Kunst erfand, ohne dieselbe andern abzuborgen.

Die ältesten Spuren der Malerkunst will man unterden Chaldaern finden, denn EpiphaniuS erzählt —

I.ib. I. p. 7. 8. —,

baß die Sötzenbiidtk jur Zeit des Sarug (geb. 1819 n.

C. d.