Malerkunst. 38 r
rischc Stücke gemalt halte. Allgem- Künstler-Lexlcon,Znrch 176z. S. 649. e. Suppl. Z07. 1767. Der rö-mische Ritter Turptlius, der zur Zeit des PliniuSlebte, war der erste, der mit der linken Hand malte. ZuCäsars Zeiten gab eö noch große Maler, und es scheint,daß Timomachus, der verschiedenes tür diesen Dic'atocgemalt hat, den besten unter den alte» Malern wenig nach-gegeben habe. Und doch nennt Pl intus die Malc.cy einejv seiner Zeit dem Untergang nahe Kunst. lüb. ;s. csp. 5»Unter den spätern Kaisern kam die Kunst in Abnahme, undwurde so barbarisch, als die Eilten. Es blieben zwar inRom, und noch mehr in Griechenland und in Konstantino-pcl Maler genug übrig; aber die wahre Kunst war größten-rheils verschwunden und blieb viele Jahrhunderte durch indem Zustande der Niedrigkeit» Die Kaiser Hadrian undAnt 0 nin der Philosoph liebten die Malerkunst. Die Rö-mer bedienten sich zum Malen des Operments, des gelbenOckers und Zinnobers, lib.VII. cu^>. 7.8.
11 b. zz. csp. 12. iz. üb. z 6 . cap. 20.
Die Perser verstanden diese Kunst schlecht, hatten aberdie schönsten Farben. Man hält sie indessen doch für dieErfinder der Miniatur Malerey, die aus lauter Punkten be-stebt, welche endlich ein Bild im Kleinen auf Pergamentvorstellen. Hübners Natur- und Kunst-Lcxicon.1746 . S. IZZ2.
Die Cbincser haben ebenfalls keine Größe in der Maler-kunst erlangt; ihre Gemälde auf Bambuspapier, die sichdurch Glanz und Lebhaftigkeit der Farben vorzüglich auszeich-nen, bat der Herzog von Chaulnes auf das glücklichstenachgeahmt. Halle fortgesetzte Magie. 1 H- 1792.G. 71.
Die Jndostaner lieben die historischen Gemälde, treffen«ber keine Ähnlichkeit der Gesichter.
Die Juden, welche die Schriftsteller du sollst dirkein Bildniß machen, allzustrerig auslegten, vecab-
scheueten