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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malerkunst. Z85

selbst zu sehen glaubte. Job. Caspar Rrsbecks Ge-schichte. der Deutsche,:. Bd. II. S- 26. Lycemnder schönen Künste. Dd. I. !h. I. Berlin 1797- S»2;. Im zehnten Jabrhundcrt machten si h Sinie mund,ein Bischof zu Halbcrstadt, und N ox II s B al b u l us, einAbr von St. Gallen, als Maler berühmt. ck. 6/rur'zt.

6e^i,r. I.ik. IV. cap. n. §. l2.rrotn k. Der Mönch ^retr/o von St. Gallen oder 5 dco-phlius Presbyter, der 'm roten Säculuin lebte, schriebeie oierrrr ^<-rentcer crr trL /rrst^ucir, worin er von einigenpraktischen ?beilen der Malerey handelt. Einige setzen denVerfasser dieser Schrift erst in's Ute Jahrhundert und be-haupte», er habe nicht ?urr'/o, sondern/ioAur-rreL geheißen.Lyceum der schönen Künste. I. H. t. ?h. Berlin1797. S. 2ü. Sollten sich nicht also die Deutschen mitniedrerem Reckte, als die Italiener, die Wiederherstellungder Malerkunst zuschreiben können? Im Jahr izn kommenschon Maler in den Nürnbergischen Bürger-Büchern vor.Kleine Chronik Nürnbergs. Altorf 1790. S. iZ.In gewisser Rücksicht kann man auch die Maler Thomasvon Mutina, der «111,292 lebte, und den Theodv-rich, im i4icn Jahrhundert, mit zu den deutschen Mast rn zäh-len, von denen unter dem Worte Oelmalerey mehr gersagt werden wird. Zu den alten deuischen Gemälden gehörendie Bildnisse der alten Herzoge von Bayern zu Amberg unddie Arbeiten des Nicolaus Wurmser von Slraßburg,der Kaysec Karls IV. Hofmaler war. Lyceum derschönen Künste. I. Bd. I. ?h. 1797. S. 29. In denKirchen zu Kolmar waren viele Gemälde von deutschen Künst-lern, die vor Martin Gchön's Zeit gemalt worden sind;diese Bilder befinde» sich jetzt auf der dasigen Departemenks-Dibliothck. Justus aus Deurschiand malte 1451 zu Ge-nua. Martin Schön, der zu Kulenbach oder Kulmbachvon Augsburgischcn Eltern geboren wurde, nachher zu Kol-rnar lcbte und 1486 starb, erwarb sich ebenfalls als Malergroßen Ruhm; sein Bildniß wurde 148z durch JohannB. Handb. d. Erfind. LkTH. B b Leyk-