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Malcrkunst.
keykmann den jüngeren gemalt und befindet sich noch in,Pra unischcn Musco zu Nürnberg. Nach ihm that sichMathias Grünewald von Aschaffenburg, den Sän.drart den deutschen Correggio nennt, als Maler her-vor. Dieser Künstler, der i>io starb, malte so genau inAlbrechtDücers Manier, daß man beyder Gemälde nichtwohl von einander unterscheiden konnte, daher ihn einige sürDürers Schüler halten wollen. Sein Bruder HannsGrüncwald malte zugleich mit ihm. Albrecht Dü-rer (geb. zu Nürnberg 1471, ^ >528.) der größte deut-sche Maler seiner Zeit, führte einen bessern Geschmack inder Malcrkunst ein, schrieb unter den Deutschen zuerst vonderselben, nämlich vier Bücher von der menschli-chen Proportion, brachte die Malerei) in die Kunst,form, I. A. Fabricii Allgcm. Hist. der Gelehrs.r? 54 - Z- Dd. G. ry;., verband zuerst die Mathematik da-mit, Eben das. 2. Bd. 1752, S-994. und lehrte auch zu-erst die Perspektive in Deutschland. Kleine ChronikNürnbergs. Altorf. 1790. S. 59- Seine Nachahmerin Gemälden waren HannS von Kulcnbach undHanns Scheuffclein. Als deutsche Erfindung ver-dient auch die Malcrey mit Haaren gemerkt zu werden, dieder Juwelicrer Johann Andreas Schars, der ami;tcn Mär; 178; zu Coburg starb, um 1767 erfand.In seinen letzten Lebensjahren erfand er auch die Malerei)mit bunter Seide, welche Kunst jedoch vor ihm schon einItaliener, Catarani, ausübte. Schorfs Neffe,der Juwelicrer Herr Johann Georg Walt her zuCoburg, setzt diese beyden Künste fort, copirt Portraite mitgestreuten Haaren, welche die größte Ähnlichkeit haben undin Ringe oder auch in Medaillons gefaßt werden, dasStück kostet zwey Cacolins. Handlu » g 6 . Zeitungvon Johann Adolph Hilde. Gotha 1789- 49- St.
S. ZY2.
Lange schon führten Alkerthumsforscher und Kunstlieb-haber laute Klagen darüber, daß uns von den Meisterstücken
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