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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malerkunst. Zyz

starb. Cr zeichnete richtig, malte die Gestchtsmlcnen lieb«licher, gab den Figuren Proportton und Natur, malte auchdie Falten des Gewandes natürlicher, ersetzte aber den feh-lenden Ausdruck der Leidenschaften noch durch Schriften,die den Figuren anS dem Munde giengen. Allgem.Künstler. Lex. Zürch. 176z. S. 126. 2. Guppl.1771. S.48. z.Suppl. 1777. S- 43 . Reu eröffneteHistorie der modernen Medaillen. S- 99« imgeöffneten Ritterplatz. I. Th. 2. Abtheii. Hain»bürg. 1726. Indessen kann Cimabur doch nicht alsWiederherstellet der Malerkunst in Italien angesehen werden,denn schon seil dem cilften Jahrhundert fiengen die Maleran, in der Zeichnung die Kunstwerke der Alten zum Musterzu nehmen; auch haben die Ritter Ridolfi, der GrafCarl Cäsar Malvafia aus Bologna, Maffei und. Muratort bewiesen, daß es zu Venedig, Sonorsten undin der Lombard,y schon vor Cimabur Meister in derMalerkunst gab, die diesem an Geschicklichkeit nichts nach»gaben, und ihn oft noch übertrafen, denn man hat in Ita-lien Bilder aus dem irren und aus der ersten Hälft« deSizten Jahrhunderts, die jenen des Cimabue nicht nurähnlich sind, sondern sie noch übertreffen. Auch findet sichin der Beschreibung der öffentlichen Gemälde in Venedig,daß im Jahr 1071 in der MarcuSkicche mosaische Gemäldenach CarkonS, welche aus Konstantinvpel gekommen, ver-fertiget worden. Ueberhaupt ist anzumerken, daß die Ma-lcrey durch alle Jahrhunderte der sogenannten mittlern Zei-ten immer getrieben worden; aber der Geschmack und dasHohe in der Kunst fehlten ihr.

Auch Giotto, der eigentlich Angelus Di Bon-bon« geheißen haben soll, beym Cimabue gelernt hatteund Maler, Bildhauer und Baumeister zugleich war, wirdunter die Wiederherstellet der Malerkunst in Italien gezahlt.Daß Cimabue und Giotto dazu beytrugen, kannnicht geleugnet werden, aber die ersten Wiederherstellet wa-

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