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Malerkunst.
ten Band« seiner hinterlassenen Werke, S. 82. der Prange»schen Ucbersctzung, befolgte, in der Art die Falten zu wer»fcn, zuerst seinen Meister, verbesserte sich aber durch dasStudium der Werke des Massacci, noch mehr aberdurch Bartolomeo de Sän Marco. Als er aberdie Antiken sah, verließ er den Geschmack der Schule seinesMeisters ganz und gar; er bediente sich der Regeln desBasreliefs und erwarb sich dadurch einen großen Geschmackin der Faltenwerfung. Er entdeckte, daß dle Alten dieDraperie nicht als eine Hauptsache, sondern blos als einNebenwerk angesehen hatten, das Nackende damit zu bedecken,aber nicht zu verbergen. — Raphael war der Vaterder dramaltschen Maiecey, der Vater der Menschlichkeit.Er starb 1520 zu Rom und wurde in die Kirche Rotundabegraben.
Plafonds oder Deckengemälde, in welchen alle Ge-genstände verkürzt und so vorgestellt werden, daß sie gutins Auge fallen und sich als in der Luft schwebend zeigen,wozu Kenntniß der Perspective gehört, hat Anton Alle-gri (geb. zu Correggio 1494. gest. I 5 Z 4 .) mit zuerst undfürlrefflich gemalt. Allgem. Künstler-Lex. Zürch.176z. Vorrede S. XII. und Lex. S. io.
Die Wiederherstellung der Malerey in Gicilien be-wirkte Tommasa da Stefani im izten Jahrh, undin Neapel dj Frort im i4len Jahrh. Allg. Lit.Zeitung.
Die Kunst, Fresko- und Oeimalereycn abzunehmenund sie auf neue Gründe zu bringen, wird für eine neapo-litanische Erfindung gehalten, die Ant. Contri aus derLombardcy sehr vervollkommnete. Geschichte derzeichnenden Künste.-Von I. O. Fiocillo. Zwey-ter Band. Götlingcn. 1801. Palmaroii in Romhat das berühmte Freskogcmälde, die Grablegung Christi,von V 0 lterra, in der Kirche Lrinira di Mvnlc glücklich aufLeinewand übergetragen, macht aber »och ein Geheimnißans dem Verfahren, welches er dabey beobachtete.
Cata-