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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malerkunst.

Catarani aus Venedig, der um 1760 zu Parmaarbeitete, erfand die Gemälde von klein gchackker Seide,die mir einem Firniß aufgetragen wurde. Allgem.Künstler »Lex. 1. Suppl. -767. S. 6r.

Frankreich zog nicht so frühzeitig wie Italien eigeneMaler, daher man sich anfangs mit fremden behalf. DerCharakter und die persönlichen Eigenschaften Franz I.fesselten geschickte Künstler an ihn, die er gegen die Mitte des15. Jahrhunderts auS Italien hatte kommen lassen, z. B.de» Andreas drl Sarto; den Franz Prima tic,cio, der 1490 zu Bologna geboren wurde, bey Ra-phacl und Romano lernte, i;zr nach PariS gicngund 1570 daselbst starb; den Rosso oder Roux, der1496 zu Florenz geboren wurde und 1541 zu Paris starb.Diese Künstler brachten in Frankreich andere hervor, die sieübertrafen; vorzüglich den beyden letzteren hat Frankreichzuerst den guten Geschmack in der Malcrcy und andern Kümsten zu danken, denn damals verließ mau die gothische undbarbarische Manier und studicte nach den Schönheiten derNatur. Bouet, lc Poussin, le Sueur, leBrun, Mignard gehörten zur ersten Generation. S i<mon Douet, geb. zu Paris 1582, ^164.1, war dererste französische Maler, der den guten Geschmack in derMalcrkunst unter seine» Landslcuten mehr verbreitete. Sei«ne Schüler Eustachius le Sueur, geb. zu Paris1617, f 16;; und Carl le Brun, geb. zu Paris 1619,1 ° 1690, übertrafen ihn bald. Der erste große Maler inFrankreich war Nicolaus Poussin, der 1594 gebe»rcn wurde, 1640 erster königlicher Maler in Frankreichwurde und 1665 starb. Von jetzt an bestand die französi-sche Schule vorzugsweise. Mehrere Maler vereinigten sichaus Liebe zur Kunst, Zöglingen regelmäßigen Unterricht zugeben. Diese Verbindung wurde im Jahr 16;; zu einerAkademie erhoben, und 20 Jahre nachher vereinigte Cal-bert damit eine Schule der schönt» Künste zu Rom. (s.

Maler«