Malcrkunst.
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in wenigen Minuten aber fängt der Morgen an zu dämmernund die Soiincnsttahlc» schießen aus dem Punkte des Hori-zonts herauf, wo Meer und Himmel sich zu vermische»schönen. Bald zeigt das zunehmende i'.'cht den Hafen unddie Schiffe deutlicher, macht aber auch zugleich einen »onden dicken Nebel» sichtbar, die im Sommer beym AusgangeLer Sonne so gewöhnlich sind. Wie die Sonne ausgeht,werden auch die Theile ocs Gemäldes immer mehr er! «ich»ket, bis sie endlich den Meridian ei reicht. Der 26 u n»Lermann, eine Volküschrift für W,ßl>c-gierige. Elsenach bey Wrtteklnd. 1788. S.497 — >07.
Die Miniatur-Gemälde, welche Herr Grego-reVerfertiget, sollen nach der Versicherung eines KennersrnchtS besonderes an sich haben. Man will auch dergleichengewirkte Sammete, auf denen jedoch keine Pvrtraiie, fi-n-Lern nur andere Malcreyen waren, vor mcliiercn Jahrenschon in Paris gesehen haben.
Der französische Chemiker Cadct de Vaux er-fand ein Verfahren, nach welchem man sich, um der likost-baikcir und Vergänglichkeit deS Austrelcheiis nnl P-l undWasserfarben abzuhelfen, eines Anstrichs von Oel. MilchUnd Kalk bedient. Nun bat man folgende nähere Auf-schlüsse über diese Erfindung erkalten. Ein Nachbar deSCadct de Vaux beklagte sich, daß ihm das Anstreicheneines WohngebäudeS, bey dem hdbcn Preise von Oel unsLeim, beynahe unmöglich »alle. De L aur, welcher schonlängere Zeit über diesen Gegenstand nachgedacht katte, gabdemselben seine neue Methode des Anstrichs an, die earinbesteht: Ma» nimmt 8 Loch GyvS, ic> both spanischWeiß, 20 both gelöschte» Kalk, daS Weiße von zweyEyern, und zwey Nöfel abgerahmte Milch. Den Gnussiebt man zuförderst durch ein feines Sieb, mischt die tro-ckenen Zuthaten, theilt sie in zwey Halsten, und thut sie inein Geschirr von Steingut. Zu der einen gießt ma» i; Nü-scl abgerahmte Milch, und dies« erste Hälfte ist zur G' ün-V, Hsndd. d, Erfind, 8r Th. C c düng