Malerkunst.
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beträchtliche Haltbarkeit hak, wird dm'ch seine Vermischungmit Kalk noch fester, und Eywests mit gelöschtem Kalt giebteinen vortrefflichen gemischte» Ustt. Die Milch hak Leim,aber bessern, als der gewöhnliche thierische ist. Die Farbefitzt so fest wie Lack. z) Dieser 'Anstrich färbt nicht ab,4) riecht nicht lange, 5) braucht zu feiner Bereitung keinFeuer. 6) In einem Zimmer, mit dieser Farbe angestri-chen, kann man noch desselbigcn Abends stcher schlafen; sietrocknet in einer Stunde. 7) Sie ist für die Gesundheitsehr wichtig, sie zieht keine verpestete Luft ei», und hättendie Wände bereits eine solche eingesogen, so wird durch dasAnstreichen mit Milchfarbe das Ausströme» dieser Dünsteverhindert. Auf Holz und Stein hat sich dieser Anstrichseil 1794 so gut wie Oeifarbc gehalten. Er ist daher zuSrackekcn, Mauern, Gesimsen, Planken, hölzernenDachrinnen, sowohl wegen seiner Haltbarkeit und Dauer,als auch wegen seiner Wohlseilbeit zu empfehlen. Dage-gen ist er für Gegenstände, welche oft durch die Hand ge-hen, wie z. B. Fenster und Thüren, oder auf Metall, z.B. kupferne Dachrinnen, Fenstcrgeländcr u. s. w. nicht sogut zu empfehlen, wie Del- und andere Farben. Da dasMalen und Anstreichen nicht immer blos ein Gegenstanddes Lurus ist, sondern Reinlichkeit, Gesundheit und Erhal-tung der Gebäude davon mit abhängt: so verdient diesesMittel, bey welchem man nicht unbeträchtlich er-parr, undwelches ein Lebensbedürfnist gar sehr erleichtert, möglichstbekannt gemacht, und so wohl zur fernern Prüfung, alsauch zu weiterer Anwendung empfohlen zu werden. Reichs-a „zeig er >802. Nr. 291. — Dock ist die Milchmale-rcy des Cadct de Vaux keine ganz neue Erstr-dung.In der Cburkestischen Stadt Treyßa bey Zicgenhay» stehtneben der ehemaligen Pfarrkirche ein bis in die Spitze ge-mauerter Glockcnthurm, den man den Britte rmiIchs-Tdurm nennt, welcher zufolge einer .ieäminercy - undBau - Rechnung dieser Stadt vom Jahr 159z angestrichenwurde, wozu man Milch, Kienrauch, Lelm und vccmurh-
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