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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malerschule.

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wodurch die Werke der Kunst den wichtigsten Theil derKraft bekommen. Sulzer Theorie der schönenKünste. II. Th. S. 246 — 248.

2) Die römische Schule, die sich durch das Stu-dium des Alterthums bildete, zeichnete sich durch alles,was eine dichterische Einbildungskraft Großes, Patheti-sches und Außerordentliches erfinden kann, durch mei-sterhafte Zeichnung, seltsame, aber schöne Composittonaus. In dem Ausdruck der Mienen fand man Wahr-heit und Natur und im Contraste der Stellungen war sieunnachahmlich; nur schönes Kolorit fehlte ihr. DerStifter der römischen Schule war Petrus Vanucci,^Pecuglno genannt, der 1446 zu Perugia geborenwurde, zu Florenz bey Andreas Vcrocchio lernteund 1524 starb. Raphael Sanzio, geb. zu Ucbino148z, -s- 1520, der bey Peter Perugino gelerntharte, brachte die römische Schule erst recht in Aufnah-me, daher ihn einige den Stifter derselben nennen; aberihr größier Meister war er gew ß. Kein Maler hat dieKunst höher gebracht, als dieser. Er machte sich durch«in Gemälde von der Verklärung Christi berühmt, wel-ches in der Malerkuust für ein Meisterstück gehalten wird.Seine Gemälde, die sich größkeniheils im Vatikan zu Rombefanden, haben nicht völlig das herrücke Colorit deSTitlan, noch die schönen Tinten und die Grazie desCorreggio. aber seine Ideen sind edel, sein Charakterschön, seine Figuren ausgesucht, und die Zeichnung istäußerst correkc. Unter seinen Nachfolgern zeichnen sichbesonders aus: Giulio Romano, (1° zu Mantua im54- Jahre) Baroccio, die beyscn Zürcher«,Spagn ölet, Sacchi, Salvator Rosa, Carl»Doice, Solimene rc.— Ciro Ferri und CarlMaratri, geb. zu Camcrino 1625, ^171;, müssenals die letzten großen Meister der älteren römischen Schu-lt angesehen werden. — Aus den Trümmern der Lom-

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