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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malerschule.

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beyden Schüler des Johann Bell ini, nämlich Ti-tian Dcccili, geb. zu Cadore in Friaul 1477, gestorbenan der Pest 1576 und Georgine Barbacclli, ge-nannt Gi 0 rgi 0 ne, geb. zu C >stel franko im Gebiet Trc«Visa 1478, i;>l. Daher man beyde für die Häupter

der vcnetianischen Schule hält. Tttkan Vecelli warein treuer Nachabmcr der Natur, und sein Ausdruck, be-sonders bey angenehme» Gegenständen, übertrifft, wie seinColorit, al!ec>, was man sehen kann. Blos in der Zeich-nung ist er bisweilen fehlerhaft. Die kostbaren Meisterstü-cke desselben findet man in Rom, Florenz, Venedig und anmehreren Orten. Tintoret, ein anderer großer Malerdieser Schule; sein großes Talent war, im Große» mit voll-kommener Kühnheit zu malen. — PaulCagliari,nach seinem Geburtsort Veronese genannt, eines dergrößte» Genies, wegen vollkommen verständiger Anord-nung der Gemälde, so wohl in Absicht auf die geschickt«Verbindung aller Theile, als auf die Austbellung deSLichts: Wahrheit und Stärke find überall IN seinem Colo-rit. Man wirft ihm vor, daß alle seine Schatten etwaSViolettes haben; aber seine Halbsthatte» sind desto vorriefstlichcr. Die Leichtigkeit seines Pinsels geht über alles,und die Pracht in Kleidung seiner Personen giebt seinen Ge-mälden einen Reichthum, der ihnen eigen ist. Aber dasGroße in den Charakteren findet man nicht bey ihm; er batallezeit sich genau a» die N-uur gebunden, und kein Malerhat das liebliche so fehr aus den Augen gesetzt, als er.Die Hochzeit zu Cana ist eines seiner allergrößten und bestenGemälde; dieß war sonst im Kloster Sl. Georg zu Venedigbefindlich. Von den neuere» vcncdischen Malern sind vor-züglich zu merken: Ticpolo, ein Mann von schönem Ge-nie, der ein sehr angenehmes Coloiit nur einer großen Leichttlgkcit in seiner Arbeit verbindet; PeIlegrini, Piazet-ta, Lazarini, Molinari, Celesti, Bombelli,Liberi. — Berühmt ist auch die Pastellmalerin, Ro«salb« Carrera. Suppiein. zu VollbedingS

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