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Maler schule.
Archiv nützl. Erfindungen. Leipzig. 1797. G. i;8.Sulzcr Theorie der schönen Künste. Bd. IV.S. üz;. 6zü.
AuS diesen vier italienischen Schulen entstanden nochfolgende Malerschulen:
5) Die deutsche Schule, deren Künstler die Naturgetreu mit ihren Schönheiten und Fehlern schildern, unend-lich vielen Fleiß und Arbeit anwenden und deren Coloritziemlich schön ist: Ausländer wollen aber in ihren WerkenOrdnung und Plan vermissen, finden auch die Zeichnung et-was hart und die Figuren nicht zum Besten gekleidet. Alsihren Stifter nimmt man gewöhnlich Albrecht Düreran, der zu Nürnberg >470 gebore» wurde und 1528 starb.Zu seiner Zeit thaten sich noch hervor: Mathias Grü-ne w a l d von Aschaffenburg. Er starb -510; er malte sogenau in Albrecht Dürers Manier, daß man beyderihre Gemälde nicht leicht von einander unterscheiden konnte.Sein Bruder Hans Grüncwald malte zugleich mitibm. Lucas Sünders (nicht Sanders), von seinemGeburtsort Kranach genannt, (geboren 1472, gestor-ben 1552) malte vornemlich historische Stücke, Allegorienund Porträts. In den beyden ersten Stücke,, pflegte er oftdie Porträts seiner Freunde und der damaligen Gelehrten,als Luthers und Melanchthons anzubringen. An seinenGemälden bewundert man vorzüglich die Lebhaftigkeit derFarben. Von sinen Arbeiten trifft man eine große Mengein den Bildergallerten Deutschlands, wie auch in den sächsi-schen Kirchen an. Hanns Hvlbein, der altere, ge-bore» zu Grnnstadk an der Hardt, wurde von, KönigHeinrich VIII. nach England berufen und von ihm herr-lich belohnet. Der berühmte, diesem Künstler insgemein zu-geschriebene T 0 dtcntanz. in dein Gange um den Kirch«Hof eines ehemaligen Dominikanerklosters zu Basel, ist nichtvon ibm. Der rechte Meister, der um izt, 8 lebte undvielleicht ein Schüler Holbeins war, hat sich selbst auf
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