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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malerschule.

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mann, Anton Maron, Johann Gott lieb Ha»ckert, Johann Casanova, I. C. Kleiigel, Ja-cob Mechau, Johann Christoph Frisch, (eingeschickter Gcsch'.chtenmaler; er machte seine er-sten Studien nach Roden, kvpictc in Sanssvuciin der Blidergallerie, reiste nach Provence und von daetliche Jahre nach Rom und kam mit viele» Studiennach Raphacl und den Antiken über PariS wiedernach Berlin); Johann Böttner. Sripplem. zuDolibedlngs Archiv. Leipzig, 1795. S. 159 — 14k.

6) Die Flamändische oder Niederländische Schule,welche die Maler der Oestreichischen, sonst SpanischenNiederlande begreift, und ihren vorzüglichen Sitz i» denbeyden Provinzen Brabank und Flanccr» hatte, zeichnetsich durch die größte Kenntniß von Schalken und hicht,durch Fleiß ohne Trockenheit, durch fürkreffiiche Mischungder Farben, durch einen markichte» Pinse! und durch einglänzendes, bezauberndes Colorit aus. I» dieser Schuleentwickelte sich daS Gefühl von Haltung recht cigenilich;ihre Geschichte verliert sich in der Dunkelheit der Zeit,so daß man ihren Ursprung nicht genau bestimmen kann.Gewöhnlich nennt man als Stifter die Brüder Johannvon Eyck, geboren zu Maseyk 1^70, ch 1442, undHubert von Eyck, geb. iz66, ^1426, ob cs gleichschon vor ihnen Maler in den Nietn landen gab. Jo-hann vo» Eyck hat mau die Elfindung -er Malereyin Oclsaiben zu danken. Die größten Meister dieserSchule waren Peter Paul Rubens, geboren zu Cöln2577, ^ zu Antwerpen, und d.ffni Schüler, Anton vanDyck, geb. zu Antwerpen 1599, ^ 1641. O>e vonRubenS in den verschiedenen Gallerten zerstreuten Wer-ke zeigen ihn freylich nicht immer als ein » großen Mann;und van Dyk lernt man aus den Gallerten nur alseinen großen Porträtmaler kennen. Um sie tli ihrer gan-zen Größe beurtheilen zu können, muß man ihre großen

Werke