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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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417
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Malcrschule.

Derke in den niederländischen Städten und in der Galle»rie zu Düsseldorf gesehen haben. Van Dyk besaß alleTheile der Malcrcy in einem sehr hohen Grade. Seinehistorischen Stücke sind fehlerfrei) und in den Porträtsübertrifft er seinen Lehrmeister. In Italien, wie auch inFrankreich und England hielt er sich lange auf. InEngland überhäufte ihn König Karl I. mit Geschenkenund ließ sich von ihm eine Menge von Gemälden verfer-tigen. Diese Schule hat Europa mit Gemälden ange-füllt, die man kaum für Gemälde hält, so sehr hat je-der Theil das Licht, die Farbe, die Haltung und denTon eines in diesem Zusammenhange wirklich Vorhände»uen Körpers.

Die berühmtesten Maler dieser Schule im Großensind, außer Rubens und va» Dyk, vornehmlichCaspar Cray er und Jacob Jordans; im Klei-nen Adrian Browcr und David Tcinicrs, inder Landschaft aber Herrman» Swaneveld. Sup-plem. zu VollbcdingS Archiv. Leipzig, 1795.S- 141. Sulzcr Theorie der schönen Künste.Lhl. 1 . S. 429. 4;o. Thl. H. S. 241. f.

7) Die Holländische Schule nimmt ihren AnfangmitLucaü van Leyden, eigentlich OameS genannt,geb. 1494, f i5ZZ, ob es gleich schon auf 120 Jahrevorher tn Holland Maler gegeben halte, und in den altenKirchen und Schlössern dieses Landes findet man Male-reyen, die sehr alt sind, besonders viele Gemälde aufGlas. Die Werke dieser Schule haben denselben Ge-schmack und dieselben Fehler, wie die Niederländischenund alten Deutschen. Sie stellen die Natur vor, wie sieist. Sie verstehen sich aber vollkommen auf das Hell-dunkle und Colorit, und suchen durch dieses beydes Wahr-heit und Schönheit zu erreichen. Ihre Landschaften,Secstücke, Perspektive, Nachkstückc, Schiffe und alles,was auf die Handlung Bezug hat, desgleichen ihre Thiere,B. Handb, d, Erfind, Sftd Khl, D d Jlisct»