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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Malz. Malzdarre.

rckt'.mg wird ^ am Holze zum Dörren erspart. 2) Wennman von einerley Weizen oder Gerste daS Mal; auf die-se oder auf die gewöhnliche Act bereitet, so wird manbemerken, daß män im ersten Falle dem Gewichte nachauf jeden Mispel Gerste 12a Pfund, und auf jedenMispel Weizen las Pfund mehr erhält, als auf die ge-wöhnliche Act, indem bey letzterer die Frucht ausgelau-get wird, wie daS braungefäcbte Wasser beym Ablassenbeweiset. Dieses braune Ablaßwasscr aber enthalt dienahrhaftesten Theile deS Getreides; was Wunder also,wenn man das Getränk aus dem nach der gegebenenVorschrift verfertigten Malze bey gleicher Quantität bes-ser, und bey gleicher Qualität in größerer Menge erhält,als man vom Malze, nach der gewöhnlichen Art verfer-tiget, erhalten kann? Tusch Alman. der Fort-schritte rc. Bd. XIII- S- 955— 957-

Herr E. L. Schmidt, Kaufmann zu Flensburg,hat die holziparendc Entdeckung beym Malzmachen ge-macht, daß es eben so gut ist, die Gerste nur einmal24 Stunden unter Wasser zu setzen, anstatt daß diesesrewöhnlich zwcymal 24 Stunden geschieht, und so dieGerste mehr Wasser einzieht, folglich auch mehr Feuerungzun Trockenen bedarf. Er selbst hat im Winter 1806ükr 500 Tonnen Malz so behandelt. S ch n ee' 6 land-wirthschaftliche Zeitung« f. d. I. 1807. S- 95 .

Malzdarre. Eine nützliche, holzsparende Malzdarre ohnebesoldete Feuerung, bey welcher eine und ebendieselbeHitze über dreymal genutzt werden kann und auf welcherdas Nalz weit besser, als gewöhnlich wird, hat einTraue in Stettin 1792 erfunden, wovon Herr ProfessorIhn i- Stettin einen genauen Riß, wie auch eine voll»ständige Beschreibung von ihrer Anlage und Nutzen gelie-fert hat. Intelligenz - Blatt der Allgrin. Lit.Zeitun, Jena, 1790. Nr. 159.

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