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Malzdarre.
Der Engländer Henry Browne hat einen Ofenerfunden, dessen man sich nickt blos in Brauhäusern zumRösten deö Malzes, sondern auch in Fabriken, wo flüssi-ge Körper abgeraucht und eingekocht werden müsse», be-dient. Wegen seiner vorzüglichen Eigenschaften verdien«te dieser Ofen auch in Deutschland allgemein bekannt ge-macht und nachgeahmt zu werden. Er empfiehlt sich nichtnur durch merkliche Ccsparung der Feiiccungsmakenallen,sondern auch durch seine sinnreiche und glücklich ausge-führte Struktur, die alle jene nützlichen Eigenschaften insich vereinigt, die man von einem für diesen Zweck be-stimmten Ofen nur verlangen kann. Eine Beickrerbungder Bauart und eine Abbildung dieses O"nv findet manin dem Journal für Fabrik, Manufaktur,Handlung und Mode. 179;. Dccemb. S. 446. ff.
Herr Neuenhahn der jüngere in Nordhausen bat1795 eine Rauchmalzdarce beschrieben, welche besondersvocihcilhast ist. Die erste Anlage seiner Rauchmalzdarir,die '8 Fuß lang und mit töpfccncn Platten belegt ist,worauf er alle 24 Stunden zwey bis driktehalb Nod«-Häuser Scheffel Malz fertig machen konnte, blieb umer-ändert, blos der Schornstein am äußersten Ende derDarre wurde weggerissen. Don hier verlängerte er dieDarre in gerader Linie, weil aber der Boden nicht langgenug war, führte er sie in einem rechten Winkel a« derschmalen Seite des Bodens herunter und legte an fiesemäußersten Ende den Schornstein an, der den abgekehltenund benutzten Rauch nun in die Luft bringt. Dadurchist die Darre 4^ Fuß lang geworden, und da siez Fußund >0 Zoll im Lichten breit ist, so enthält ft 172-^Quadratfuß Oberfläche. Der neugebaute Tbei ist mitzusammengesetztem Eisenblech belegt, das auf q«erducch-laufendcn eisernen Stangen mit Schrauben befstiget ist.An zweyen Orten der Oberfläche befinden sth Löcher,i Fuß ins Quadrat, die dazu dienen, Licht in die Darre
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