426 Malzsyrup. — Mammuth.
hafte Malzdarre. Reichs. Anzeiger. 1796. Nr.
8-. S. s;4.
Malzsyrup , womit man in Ermangelung des Honigs dieBleuen füttert, erfand Herr CommissionS. Rath Riemin Dresden. Das Recept davon steht schon in seiner r?75«dicken Bienen pflege S. Z07. und in der verbessertenAuflage von 179;. S. 262.
Malz - Q-lietscher. Die vorthcilhaftcste Maschine zum Zer-quetschen des Malzes, wie auch dcS harten Futters fürPferde und anderes Dich erfand Herr Winlaw. DieBeschreibung und Abbildung davon findet man im Maga-zin aller neuen Erfindungen. H. Bd. z. St.S. - 75 .
Mammuth. Bisher glaubte man allgemein, daß dasMammukhgeschlecht, das aus seinen Hörnern, so wie ausden Skeletten, die von ihm in verschiedenen Theilen derErde ausgegraben worden sind, bekannt ist, untergegan-gen sey; Herr Adams entdeckte aber auf einer Expeditionnach dem nördlichen Sibirien, daß das Mammuth noch«xistirt. Cs wurden bisher in alle» sibirischen Flüssen dieKnochen dieses Thieres in außerordentlicher Menge gefun-den, und mit den eben daselbst ausgegrabenen sogenanntenHörnern (Stoßzahnen), die ein so schönes Elfenbein sind,als das der Elephanten in Indien und Afrika, ward eineinträglicher Handel getrieben. Herr Adams hat nunein Mammuth, wenn zwar nicht mehr mit Fleisch, noch amkeben, doch mit Haut und Haar, gesehen. HerrAdams hat in Iakutsk von dem Aeltesten der dortigenKaufmannschaft, Namens Pop off, erfahren, daß amUfer des Eismeeres, nahe am Ausfluß des Lena, (eine-der fünf großen Ströme des nördlichen Asiens, welche sichin das Eismeer ergießen,) ein außerordentlich großes Thierangetroffen worden sey; das Fleisch sollte mit Haut und Haarerhalten seyn, und man hegte die Voraussetzung, es werde
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