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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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Mangan. Mangold.

Das «ine schwefelsaure Mangan Hat eine lichte ro-senrvthe Farbe und besteht aus 48/ 60 Metall, 51, 40Sauerstoff, Säure und Wasser u. s. w. Es krystalli-strl in sehr breitgedrücktcn, geschobenen vierseitige» Säulenvollkommen, oder an den abwechselnden Scttenkantenschwach abgestumpft. Gewöhnlich sind diese Krystallemehr oder weniger mit einander verwachsen; auch kry-stallisier es in Rhomben. In der Hitze erleiden sie inverschlossenen Gefäßen eine Zersetzung. Der Herr Vers.geht nun zur Darstellung einer dreyfachen Verbindungaus Ammonium, Mangan und Säure über, u. s. w.

Ein sckwefelichtsauces Mangan erhalt man, wennman schwefelichte Säure mir kohlensaurem, in Wasser zer-theilten: Mangan in Berührung bringt. Die Verbindungist im Wasser unauflösbar, ros Theile enthalten 40, 20Oxyd, 59, 80 Säure und Wasser. Das salzsaure Was«ser erhielt Herr John in länglich dicken vierseitigen, anden Enden mit zwey Flächen zugcschärften, und oft anden Ecken abgestumpften Tafeln kcystallisirt. An der Luftzerfließen sie augenblicklich. 100 Theile enthalten z8,Oxyd, 20, 04 Säure, 41, 46 Wasser. Gehlen'SJournal für Chemie und Physik. Bd. HI.G. 452.

Mangold. Die Römer hatten nach Plinius zwey Sor-ten Mangold (6eta), nämlich Frühlings- und Herbst«Mangold; er sagt aber auch sttgleich, daß dieser Unter-schied blos von der Zeit der Aussaat hergenommen sey.Die Römer kuitivirtcn den Mangold nur der Blätter we-gen , von dem G.brauche der Wurzeln wußten sie nochnichts. Durch die Römer kam der Mangold shr früh-zeitig auch nach Deutschland, und man findet schön inKarl'S deS Großen WirtkschaflSverordnung die Lernangeführt. Man nannte sie deutsch Pieza, Anton'sGeschichte der deutschen Landwirthschaft. I.

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