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Achter Theil, die Buchstaben L und M enthaltend.
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443
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Manoeuvres der Truppen. — Mantel. 44z

Manoeuvres der Truppen; s. Taktik.

Mansarde. Eine besondere Art der Dächer, die von ihremErfinder, dem französischen Baumeister Mansard (geb.zu Paris 1598, 1 ° iü6ü), ihren Namen bekommen hat.I» Deutschland werden sie auch gebrochene Dächergenannt, weil jede Seile des Dachs, anstatt eine einzigeFläche auszumachen, wie sonst gewöhnlich geschieht, gebro-chen und in zwey Flächen von ungleicher Neigung gegen dieHorizontalflache gethcilet wird. Die gebrochenen Dächerverschaffen die Bequemlichkeit, daß der Boden zu räumli-chen Dachstuben kann gebraucht werden. Wo man aberdes BodcnS hierzu!gac nicht benöthigt ist, thut man besser,anstatt der Mansarde ein einfaches Dach zu machen.Denn wo die Dachfenster der Mansarde» nicht mit auöneh-mendcr Aufmerksamkeit gemacht, und nicht mit dem bestenBlech, oder gar mit Kupfer a» das Dach verbunden wer-den, da dringet der Regen durch, und verursachet allmäligdie Fäulung der Sparren. Sulzer Theorie derschönen Künste. Th. III. S- z6z.

Mantel wurde bey den Grieche» erfunden. /^r>Ar'k.

cke neniE rnventoi-. Lmcnck. /erc. §toe^. IVIO 61 III.x. 222.

Zm r6ten Jahrhundert trugen die Weiber in Thürin-gen lange Mäntel mir Falten, unten weit, mit einem zwi-fachen Saume, handbreit; oben mit einem dicken, gestärktenKragen, anderthalb Schuh lang; das hießen Kragcnmän-tel. Paullini Zeikverkürzende erbauliche Lust.Frankfurt 1695. Tb- II. S. 678 .

Bey dem preußischen Heere wurden die Mantel derSoldaten schon 1740 abgeschafft; jede Kompagnie hatteblos eine kleine Anzahl derselben, um im Winter dieSchildwacbten damit gegen die Kalte schützen zu können.Von den Schweden wurden sie noch -757 getragen, undbey den Oestreicheril erst eingefühlt, als Rock und Weste inEins zusammen gezogen ward. Hoyer Geschichte drt

Kriegs-