Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Roman.

tel ^etkiopiaa, und enthielt die Liebesgeschichte deSTbeagenes und der Cbariklea. Die Romanewurden bey den Griechen Milcsische Fabeln genannt,und man bat dergleichen noch vom Ach illes Ta tius,vom Eustathius, der in einigen Manuskripten Eu-mathius genannt wird, ferner von Longus, Eha-riton u> A. in. ^

Die neueren Romane kamen im neunten Jahrhun-dert in Frankreich unter Karl dem Großen auf, führ-ten aber noch nicht den Titel der Romane. Sie sol-len aus den Gefangen auf die Schlachten und Erobe-rungen der alten französischen Könige entstanden seyn. ?Turpin, der Erzbischoff zu Rheims, der im yten Jahr-hundert zur Zeit Karls des Großen lebte, hat dieHeldengeschichte Karls des Großen und NolandSnach Art eines Romans beschrieben. Der Papst Ca-lrrt II. hielt diese Schrift für ächt, aber Einige habenbehauptet, sie sey ein erdichteter Roman, der dem Tur-pin von einem im Uten oder isten Jahrhundert le-benden Schriftsteller untergeschoben sey. * Hieraufthaten sich besonders in der Provence sinnreiche Köpfehervor, die einander in Romanen zu übertreffen suchten.Maiire Eustache, auch Huistace und Wistace ge-nannt, war der erste französische Poet, der seiner Be-gebenheit von der Rose den Namen eines RomanSgab; 5 er lebte um die Mitte des i 2 ten Jahrhunderts.Im i 2 ten Jahrhundert kamen auch die Ritter - Romaneauf, worin die Schicksale und Thaten der Ritter aufden Kreuzzügen beschrieben wurden. Bon den Pro-vcncalen lernten die Spanier und Italiener die Ro-mane. Die Teutschen begnügten sich anfangs damit,Romane aus fremden Sprachen zu übersetzen, endlichsicngen sie aber auch an, selbst welche zu dichten.

Maria Catharina des Jardins aus Alencon,die rb8Z starb, erfand einen neuen Geschmack in den

Ro-