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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Sackuhren.

Gothaischen Kunstkammer ist ein Ring des KurfürstenJohann Friedrich mit einer zierlichen Uhr. ^

Genf verfertigte der Uhrmacher Morand sogar Uhrenmit Glockenspielen in Ringen. ^ Im Jahr iZ?Z ver-fertigte man schon in England so kleine Taschenuhren,die man in einen Stockknopf fassen konnte und zu An-fange des i ^tcn Jahrhunderts machte man sie so klein,daß sie das Frauenzimmer als Obrcngehänge trug.Man trug auch in den Ringen Uhren, wo ein kleinerStachel so oft in den Finger stach , als c§ geschlagenhatte,

Die ersten Sackuhren zeigten blos Stunden. Die äl-testen darunter sind die mit Schweinsborsten und einerLöffelunruhe, aber ohne Schnecke. Nach ihnen folgtendie mit der kreischen Unruhe, man ließ sie aber immernoch ohne Feder und Kette. Endlich kamen die Sehne-ckenkegel auf, und man behielt die kleinen Unruhen bey,Hierauf entstanden dje Schnecken mit einer großen Un-ruhe. Dann erschienen die Schnecken und eine langezarte Feder in Gestalt der Pendeln am Arme der Uhrrpellc.Man weiß, daß die Unruhe die Bewegung derSackuhi-ren mäßiget. Um diesen Vortheil genauer zu erhalten,Machte man die Unruhe bald schwerer, bald leichter; her-nach aber mäßigte man diese Bewegung durch die gedachtekleine gerade Feder, welches Verdienst man dem Abt vonHautefeui ll e zuschreibt. Diese gerade Feder verwandelteHupghens im Jahr 1674 in eine Spiralfeder, undbrachte hierdurch die Regierung der Sackuhren durcheilt? Spiralfeder zu Stande, die den Sackuhren einesolche Richtigkeit gab, daß sie daher den Namen derSackuhren mit Perpendikeln erhielten. Diese haarfeinenstählernen Unruhfedern ließ Hupghens 1674 durch denWrmachcr Turet verfertigen. Der Engländer Hookgab vor, daß er schon vorher dies? Erfindung gemachthabe, absp Leibn itz leugnet dieses in einem Aussatz, der

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