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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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!2v Saigerhecrd. Saiten.

der Safran durch die Araber zuerst nach Spanien ge-kommen sey.

Die Europäer ließen den Safran lange aus der Le-vante kommen. Unter Eduard III., der vonbis 1Z77 regierte, soll ein Pilgrim die Safranszwie-bel mit Lebensgefahr in seinem Pilgn'msstabe auSder Levante zuerst nach England gebracht haben.

Zm rzten Jahrhundert wurde der Safran vermuth-

lich schon in Teutschland und in den meisten europäi-schen Staaten gebaut; denn im Jahr 1441 wurdein Nürnberg die Safranschau angeordnet, * im Jahr1548 verbot man zu Augsburg die Safranverfälschungzind 15y r wurden in Nürnberg noch zwey Säcke ge-fälschter Safran verbrannt. 2

1, Kleine Chronik Nürnbergs. Alrdorf. 1790. S. 32. 2, Eben»das. S. 74.

SlUgerheerd. Die Erbauung der heutigen Salget-

heeide beschreibt schon Vannuccio Biringoccioin seiner ?vrotealinia 1540.

Saiten auf den musikalischen Instrumenten waren al-fangs nur Thierhaare; man vermuthet, daß Jubal,der um das Jahr 500 nach Erschaffung der Weltlebte, seine Zither mit Tbierhaaren bezogen habe. *Laban, der um 220Z lebte, kannte den Gebraucheines Saiteninstruments und Hiob kannte den Gebrauchder Zither. ^ Der egyptische und griechische Merkarbezogen die Lyre mit den Sehnen der Thiere, ^ daierman dem Merkur überhaupt die Erfindung der Sai-ten zuschreibt. * Die Lyre, welche Linus von Clal-cis vom Apoll erhielt, soll mit drey Zwirnsfaden be-zogen gewesen seyn, an deren Stelle Linus zuerst dieDarmsaiten einführte, für welche Kühnheit ihn Ap,llotödtcte. ^

1. Siehe dieses Handbuch der Erfind. IV. Th. S. LS. un»ter dem Worte Musik. 2. Ebendas. Z. Ebenda! III.

lh. S.