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Schattenmalerey. Schattiren.
äs?srir. 1743. p. 217. 4. I8em. äs l'^osä. äs ?ru5>«.1751. 5. LäinburZch Vol. II. p. 75. 6. 1'rsitä
ä'Opti^ue 5>ir la Arsäst. äs 1a lum. 'p. Z68. 7. Mlenr.äs I'^csä. äs Lsrlin. 1757. p. 27. 8. Obrer vations rur
ler ombi»es colorreer psr 8. 15 l'. ksris. 1782. 8. lour-nsl äs kbxrigue. Oec. 1783. 10. Lichtenbergs Ma-gazin für dar Neueste aus der Physik. 1. B. 1. St. S.34. 11. Halle Magie IV. 5SS.
Schattenmalereh oder die Kunst Silhouetten undSaiattenrisse zumachen, ist nicht von Säurins, wieman in allen Taschenbüchern und auch in Bollbe-dings Archive der Erfindung findet, sondern vonSaurias, einem Maler von Samos, erfunden wor-den. indem er den Schatten eines in der Sonne stehen-den Pferdes nachzeichnete. ^ Wenn dieser Sauriasgelebt hat, habe ich noch nicht finden tonnen; eSwäre daher auch möglich, daß die Tochter des corin-thrsäien Töpfers D i b u ta d es, die den Schattenriß ihresGeliebten an einer Mauer oder Wand nachzeichnete,die Erfinderin der Schattenmalerey wäre. ^ Andereschreiben diese Erfindung dem Crato aus Sicyonzu. 3 Im Jahr i?8o gab I. C. Meischner eineAnweisung zum Silhouettenzeichnen in 8. mit Kupfernheraus.
1. AllgemeinesKünstler-kericon. Zürch. 1763. AntikeKunst er. S. 660 unter S a u r i a s. 2. Stehe dieser Hand-buchs 1. Lh. S. 80. 3. Ebend. IV. Th. S. 35.
Schattenriß, f. Schattenmalerey.
Schattiren. Die Anwendung des Lichts und Schat-tens in der Malcrey erfand Apollodorus vonAthen, der von der yo. bis yz. Olymp, berühmt war;er wurde auch vorzugsweise der Schattcnmaler ge-nannt. * Es ist daher nicht richtig ausgedrückt, wennman behauptet „die Kunst', einem Gemälde Licht und
Schar-