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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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177
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Schauspiel. 177

Von der Komödie.

Die Komödien waren Ursprünglich eine Nachahmungdes Lächerlichen und der Fehler der Menschen, wodurchman die Menschen bessern und sie für die Gesellschaftnützlicher machen wollte. Noch zur Zeit des Aristo-teles bestand das Wesen der Komödie in der Box-stellung dessen, was in dem Charakter und in den Hand-lungen der Menschen ungereimt, radelhaft und ver-kehrt ist. Jetzt setzt man es in der Abbildung dessen,was das menschliche Leben, was die Charaktere, dieSitten und Handlungen der Menschen Ergötzendes undUnterhaltendes haben.

Man leitet den Ursprung des Lustspiels aus demnatürlichen Hange des Menschen her, etwas Anderes,als er wirklich selbst ist, vorzustellen. Dieser Hangoffenbaret sich, sobald seine Einbildungskraft in Thä-tigkeit gesetzt wird, und diesem gemäß findet man beyöffentlichen Fcycrlichkeiten und Lustbarkeiten, schon indem rohcsten Zustande der Menschheit, allenthalben dieersten Keime aller Arten des Drama. Besonders istes wahrscheinlich, daß die Komödie ihren Anfang vonreligiösen Feyerlichkeiten, z B. von den Freudenfestengenommen bat, welche nach Einsammlung der Feld-früchte einem freyen Bolke so natürlich sind. Nurchatdie griechische Komödie, die ihre vollkommene Gestalterst nach und nach erhielt, jenen Lustbarkeiten erst einebessere Gestalt gegeben.

Die alleralteste Art des griechischen Schauspiels wardas Satyrspiel, " welches eine Komödie der Sittenwar, weil darin die Sitten der Satyrn abgebildet wur-den, daher auch die Spielenden die Gestalt der Sa-tyrn nachahmten, indem sie sich in Lhierbaute ein-hüllten, und das Gesicht mit Weinlesen beschmierten,welche Verkleidungen auch noch ivater Statt fanden. ^Dergleichen Spiele wurden gewöbnljch an den Gac-N. Handb. d. Erfind, »»r Lh. M chus-