Schauspiel.
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freyheit gehörte, und nachher auch der alten Komödieblieb, daher Aristophanes an den Festtagen, woSchauspiele gegeben wurden, Manches sagen durfte,was er außerdem nicht ungestraft würde haben sagendürfen. Eine Eigenheit der alten Komödie war diese,daß man sich darin der Allegorien bediente und Mol-ken, Frösche, Dögcl, Wespen als Personen aufführte.Eine andere Eigenheit der alten Komödie, so wie desgriechischen Drama überhaupt, ist diese, daß sie durchihr Vaterland ein eignes, wirklich bürgerliches, politi-sches, mit der Staatsvcrfassung selbst verbündetes undin ihr gegründetes Schauspiel war. Ferner rechnetman zu den Eigenheiten des griechischen Schauspielsden Chor, der schon bey der älteren griechischen Komödieeingeführt war. Brown betrachtet den Chor als den ur-sprünglichen Zuschauer der bey den religiösen Feier-lichkeiten vorgenommenen oder mit ihnen verbundenenLustbarkeiten, oder vielmehr das Ganze dieses Dramaals eine veredelte und verschönerte Darstellung allesdessen, was bey jenen Festen vorgieng. Andere leitenaber den Chor aus dem Zustande der Sitten der Grie-chen her, die anfangs mehr auf öffentlichen Platzen,als in Häusern lebten, und vor deren Augen die Hand-lungen geschahen, die nachher auf der Bühne vorge-stellt wurden. Die natürliche Verknüpfung des Chorsmit dem ersten Keime des Drama trug wahrscheinlichmit zu seiner Beybehaltung bey; und daß der Chormit dem Keim des Drama in Verbindung stand, läßtsich aus den dem Chor eignen Tänzen und aus denvon ihm besonders abgesungenen Liedern .rklären.Noch ist zu merken, daß man in der alten Komödiedie Personen, die man durchzog, sogar durch Larven,die ihrem Gesicht ähnlich waren, kenntlich zu machensuchte.
Die zweyte Art des griechischen Lustspiels, oder diemittlere Komödie der Griechen, entstand in der y4stcn
Olymp.