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Schauspiel.
sehen Personen der Hoffnung, des Todes, des Glau-bens u. s. w. vorbereitet hatten, theils verleitete auchder damalige Hang zur allegorischen Dichterey dazu.In den Moralitäten fand man schon Versuche zur Cha-rakterzeichnung, rohe Anlagen zu einer Verwickelungoder eine Art von Plan, da hingegen die Mysterien nurbuchstäbliche Geschichten aus der Bibel oder auS der Le-gende waren. Auch in den Moralitäten gönnte man denLustigmachern um so viel mehr einen Platz, da diese da-mals an den Höfen der Großen so sehr beliebt waren.Nun führten diese lustigen Personen in den Moralitätenden allegorischen Namen Laster. Diese Vermischungvon Ernst und Scherz, von Religion und Possenmache-rcy, so wie jede Form, in welcher biblische Historienvorgestellt wurden, führten allmählig zur Tragikomödieder Neuern und zu dem historischen Schauspiele, in wel-chen anfänglich zum Theil noch allegorische Personenvorkamen, wie in dem Cambyses, bey Hawkinsund unsers Klais Hcrodes, wo Deutschland in Per-son das Stück schließt, und in des lean lirow)' H-'igö-<1io ü Iruir uLrl'onnazes. 1561., worin die Eifersuchteine Rolle hat.
In Italien waren die Mysterien, die man b'igin-e,Varigoli, I^Iilisrj, Ilkvrio, (^omeckio lpir-Ituali nannte,zwar nicht das älteste, aber doch das erste Schauspiel.Die Meisten halten sie auch für italienischen Ursprungs;sie waren nicht blos stumme Vorstellungen, wie Einigeglauben Noch zu Anfange dieses Jahrhunderts wurdensolche Mysterien in Italien angestellt, bo
Die zweyte und dem Alter nach die erste, so wie viel-leicht die herrschende Gattung dramatischer Lustbarkeitender Italiener, ist die Komödie aus dem Stegreife, 60-irreckiu ckell' srtv oder s fuggetto, welche in mehrerenStücken stehende Personen hat, die in den verschiedenen
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