Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schauspiel.

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setzt ihre Erfindung in's i2te Jahrhundert und eignet sieden Troubadours zu. Arnold Daniel von Taras-con (ch ngy), Anselmus Faydit von Avig-non sch 1220) und Lucas von Grimaud sollensich unter ihnen durch theatralische Stücke hervorgethanhaben, die aber nur in einer Art von Erzählung bestan-den, und die Form der Gespräche hatten; Andere aber be-haupten, daß die Troubadours keine dergleichen Stückegeschrieben hatten. Indessen laßt sich doch nicht leug-nen, daß ihre, unter Begleitung von Musik, mit aller-hand Taschcnspielcrkünsten und Gauckelcyen abgesungenenLieder, eine Art von Schauspiel gebildet haben müssen.Aber unter den Schriften ihrer nördlichen Mitbrüder,der Trouveres, hat Le Grand ein, wahrscheinlicherWeise im izten Jahrhundert abgefaßtes, Stück gefun-den, welches den Titel jeu <lu tterzer er ckö I« ttergöreführt. Indessen konnte es nicht eher eigentlich dra-matische Stücke geben, als bis sich Menschen zu ihrerVorstellung verbanden, und dieses konnte nicht eher erfol-gen, als bis eine andere Veranlassung dazu vorhandenwar, unter welchen die religiösen Feste die natürlichsteseyn mußten. Man findet auch wirklich in Frankreichbald nach Erscheinung der vorgcdachten Gesellschaftenverschieden: Arten von weltlichen Dramen, welche an-fänglich mit jenen religiösen und moralischen Dramenzugleich gespielt wurden,'solche aber sehr balts von derBühne verdrängten Die Ersten derselben waren die so-genannten Farcen, Stücke in einem Akt und von weni-gen Personen. Ihre Erfindung wird den Mitgliedernder Bazoche zugeschrieben, und also in das Ende des i4tenoder in den Anfang des izten Jahrhunderts gesetzt;aber Lc Grand will schon in dem jeu cku ?elerin,welches man in das i gte Jahrhundert setzt, eine Farceoder doch die Anlage dazu gefunden haben. Der Zweckder Farcen war, die herrschenden Thorheiten und Lasierder Menschen lächerlich zu machen. Man hatte in Frank-reich