Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
Seite
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Schießpulver.

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nesischen Kaiser Vi-Tey zu; 6 man hat aber dawi-der eingewandt, daß der damalige Kaiser Chain-Trgeheißen habe, daher man die ganze Sache für falschhalt. ? LimnauZb meldet, ein gewisser Fürst Aralahabe den Gebrauch des Schießpulvers und des Ge-schützes bey den Mogolen und Chinescrn erst einge-führt, und sey deswegen vorn Ta merlan oder Li»murbeck, der noch im Zahr 1400 lebte, zum Statt-halter von China gemacht worden. Hier möchte wohldie Einführung des Schießpulvers in China allzuspatangesetzt worden seyn. Herr von Murr halt auchdie Sinescr für die wahren Erfinder des Schießvul-vers; von diesen soll es zu den Indianern und vondiesen zu den Persern und Arabern gekommen seyn.Für diele Meynung führt er folgende Sprachgründean: die Perser, die, nach seiner Meynung, das Schieß-pulver nicht erst im i6ten Jahrhundert von den Por-tugiesen kennen lernten, wie Einige behaupten, ^ nen-nen noch jetzt den Salpeter Keinek 'kHiini d. i. sine-sisches Salz und die Araber nennen ihn Urolz 8ini oderSchnee aus Sina; hieraus schließt Herr von Murr,daß das Schießpulver, dessen Haupt-Ingredienz derSalpeter ist, eine chinesische Erfindung sey, welcheendlich von den Arabern auf die Christen gekommensey.

Nie. Parthenius Gianetti und Andere be-haupten, das Schießpulver, wie auch der Gebrauchdes groben und kleinen Geschützes, sey erst vor 60»Jahren in dem indischen Königreiche Butan oder Azemdiesseits des Ganges erfunden worden; von Azem seyes dann nach Pegu und von Pegu erst nach China ge-kommen. "

Auch die Japaner eignen sich die Erfindung deSSchießpulvers zu. "

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W. Handb. d. Erfind, »»r LH.

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