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weit alter als die Erfindung des Geschützes seyn müsse,weil es des Geschützes nicht erwähne. "
Vossius will bemerkt haben, daß der Kaiser LeoVI., der von 88 y bis 911 zu Constantinopel regierte,schon in den Htlcüg des Pulvers, des groben undkleinen Geschützes gedenke; man habe indessen damalsdas grobe Geschütz nur zum Schrecken gebraucht, unddie Kugeln noch nicht gekannt. ^ Herr von Murrmeynt aber, daß in den Grellen der alten Taktiker, desVegetius, des Marcus Gracus und des Leo,nur von einer scuerfangenden Materie die Rede sey. "Wenn aber auch Marcus Gracus den Gebrauchund die Wirkung des Pulvers noch nicht kannte; soerhellet doch aus seiner Vorschrift, daß ihm die Bestand-theile desselben bekannt waren und daß er auch daSVerhältniß ihrer Mischung, wie solches zum Pulver nö-thig ist, beynahe traf.
Im zwölften Jahrhundert brauchte man schon daSSchießpulver zur Sprengung des Gesteins im Ram-melsberge bey Goslar; vieser Bergwerksgcbrauch gabGelegenheit, daß Heinrich, Pfalzgraf am Rhein, einSohn Heinrichs des Löwen, im Jahr 1200 aufeben diese Weise die Mauern des Schlosses Trothi beyTyrus sprengte. ^
Grammius behauptet ins seiner gelehrten Abhand-lung 00m Schießpulver, " daß es die Mobren inAfrika eher als die Christen gekannt hätten, und daßder Gebrauch des Pulvers erst von den Mohren oderSaracenen zu den Christen gekommen sey, welcheLetzteren diese Erfindung anfangs geheim gehalten hätten.
Don Jayme I. König von Arragonien, brauchteim Jahr i2Z8 bey der Belagerung der Stadt Valen-cia eine Art Bomben oder großer Schwärmer, die ausvier Pergamenlhäuten bestanden, mit einer feuertan-
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