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Schießpulver.
genden Materie angefüllt waren und an dem Orte,wo sie niederfielen, zersprangen. Es ist sehr wahr-scheinlich, daß diese feuerfangende Materie schon eineArt von Schießpulver war, dessen Kenntniß die Spa-nier am ersten von den daselbst so zahlreichen Maure»oder Arabern haben konnten, zumal da sich Beweisefinden, daß die Araber das Schießpulver sehr frühzei-tig in Spanien gebraucht haben. Herr Casiri ^führte eine Stelle aus einem arabischen Schriftstelleran, in welcher eine Gattung des Schießpulvcrs deut-lich beschrieben wird; es kommen darin die AusdrückeNaphtha und Barud vor. Naphtha war bey den Ara-bern ein mit Schwefel vermischtes Erdpech, und Barudhieß sonst bey den Persern, Türken und Arabern s»viel als d-lltrmn, jetzt aber xnlvis nitratus oder Schieß-pulver. Dieser Stelle zufolge machten die Araber schonim Jahr 1249 Gebrauch vom Schießpulver 20 undes ist wahrscheinlich, daß sie es weit früher kannten,wenigstens sollen es die Afrikaner und Perser nochfrüher gekannt haben. ^ Ferner meldet Herr Casiri,daß ein andrer arabischer Schriftsteller vom JahvChristi izi2 und IZ2Z erzählt, daß AbalwalidJsmael Ben Nasser, König von Granada, beyder Belagerung von Baza eine große Maschine mitNaphtha und einer Kugel geladen, sie durch Feuer los-gezündet und mit Krachen auf das feste Schloß gewor-fen habe.
Als die Mauren im Jahr 1343 zu Algezira vonden Spaniern belagert wurden, haben sie schon, nachdem Zeugniß des Joh. Mariana, grobes Geschützabgefeuert, und zum ersten Mal Gebrauch vom Kano-nenpulver gemacht. Man hat daraus geschlossen, daßdie Mauren diese Erfindung zuerst nach Europa ge-bracht haben. Dieses Letztere ist sehr wahrscheinlich,obgleich Herr Christian Friedrich Temler dieses
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