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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schleßpulver. 229

angeführte Zeugniß widerlegt haben soll " und be-hauptet, daß man den alten spanischen Chronikenschrei-ber, Juan Nunnez de Villasan, Hofrichter beyKönig Heinrch 11 . von Kastilien, fälschlich ausge-legt habe.

Morhof, Chr. Besold 23 und Andere schreibendie Erfindung des Schießpulvers einem englischen Fran-ziscancrmönch Roger Baco zu, der 1234, nach An-dern 1233, oder gar erst 1291 starb. Er kanntedie Verfertigung und Wirkung desselben; in einerseiner Schriften 2» spricht er: man könne in der Luftein so erschreckliches Krachen hervorbringen, welchesden Donner noch überträfe, und mit einer gewissen Ma-terie 26 könne man Städte über den Haufen werfenund ganze Kriegsheere umbringen. Auch wird es vonihm als eine bekannte Sache angeführt, daß man durchdie Gewalt des Salpeters eine pergamentene Patronevon der Dicke eines Daumens mit heftigem Blitz undKnall zersprengen könne. 26 Plot meynt, daß Bacodiese Erfindungen auS der Schrift des Griechen Mar-cus genommen habe.

Johann Matthias von Luna 2? behauptet,daß Albert der Große, Bischof zu Negensburg, der1230 zu Cülln starb, den Gebrauch des groben undkleinen Geschützes erfunden habe; Moreri schreibtihm aber nur die Erfindung des Stückpulvers zu. 2»

Die gemeine Sage schreibt die Erfindung des Schieß-pulvers einem Teutschen zu, den Einige BartholdSchwarz, 2s Andere Constantin Ancklitzen oderAnglitzen ^0 nennen; der eine Name konnte seinordentlicher, der andere aber sein Klostername gewe-sen seyn. Einige machen ihn zu einem Franziscanermönch,aus Freyburg in Breisgau gebürtig, Andere zu einemFranziskaner aus Maynz und noch Andere zu einemm'irnbergischen Franziscaner. Nach Einigen soll er

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