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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schicßpulver.

FreSne, der P. Daniel in seinem Traclaf vomfran-zösischen Kriegswesen und Du Cange in seinem Olvss.ch,r. 1. I. melden nämlich, daß der französische Bau-meister Bartholomäus Du Drach im Jahr rzgzFolgendes aufgezeichnet habe: a äs k'anmeclioii

l Zi»>ir avoil' pourlres st autres clroses necesssires aux^ cannns, gni ötolent äevant - Ouill.tunre, worauserhellet, daß man sich des Pulvers und der Kanonenim Jahr 1338 bey der Belagerung von Püy - Guil-llaume bediente. Man behauptet, daß die Franzosendie Kenntniß des Schießpulvers von den Spaniernerhalten haben.

Im Jahre 1340 vertheidigten sich die Einwohnervon Quesnoi in Hcnnegau mit Steinen, die manaus Stücken abschoß. ^

1344 wurde das erste Büchscnpulver in Spaniengebraucht. 6 3

Heinrich Spiel mann bezeugt, daß ihm alteNechnungsbücher zu Gesichte gekommen, in denen in denJahren 1344 bis 1347 der Büchsen, wie man auchdamals die Kanonen nannte, gedacht wurde.

Die älteste Nachricht vom Gebrauch des Schießpul-vers in England findet man beym Villehardouin, "welcher meldet, daß der König in England, EduardIII., im Jahr 1346 in der Schlacht bey Crecy oderCressy viele Bombarden auf eine Anhöhe stellen undmit steinernen Kugeln daraus feuern ließ, wodurch dieNeutercy des Königs von Frankreich, Philipp vonWalois, in Unordnung gerieth.

Nach diesen vorausgeschickten Zeugnissen sieht manwohl, daß es falsch ist, wenn Jäger in seiner Chro-nik behauptet, daß der Jude Tibsiles erst 1353 dasSchi'eßpulver in Augsburg erfunden habe. Eben sormricht.g ist es, wenn Herr Lemler glaubt, daß es

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