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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schicßpulver.

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»or IZ54 kein Pulver in Europa gegeben habe. Ei-nige meynen, er habe in der That nur bewiesen, daßes keine Schießgewehre damals gab, aber auch dasist unrichtig, wie aus den angeführten Zeugnissen er-hellet.

Im Jahr 1356 kommen in den nürnbergischenAusgabe - Rechnungen Geschütz und Pulver vor.Meister Sänger in Nürnberg kaufte dergleichen.

In eben diesem Jahre kaufte man zu Löwen 12 Don-nerbüchsen. 6?

Im Jahr izgy hatte Don Pedro IV., König vonArragonicn, in dem Scetreffcn wider den König vonKastilicn, auf seinem Schiffe eine große Bombarde.Dieß ist die älteste bekannte Nachricht vom Gebrauchdes groben Geschützes und Pulvers auf den Schiffen.'

Der Däne Johannes Gramm ius hat in derangeführten Abhandlung vom Schicßpulver gezeigt,daß das Schicßpulver schon im Jahre i z6o in Däne-mark im Kriege gebraucht wurde; auch brannte iz6c»zu Lübeck das Rathhaus durch Verwahrlosung der Pul-vcrmachcr ab. Daß der Gebrauch des Schießpul-vers i. I. 1372 in Dänemark etwas ganz Gewöhn-liches und dasselbe schon in Menge zu haben gewesensey, beweiset der Etatsrath Grammius arischem Ori-ginal einer alten Urkunde gedachten Jahres, die einUrtheil enthält, welches der Ritter Erland Calf übcreinen Mann zu Riepen gesprochen, der zwey Fäßchenmit Pulver dem Feinde der Stadt nach dein SchlosseGram bringen ließ, da doch vorher bekannt gemachtworden war, daß ihm Niemand dergleichen verboteneWaare zuführen sollte. In dieser Urkunde wird dasSchicßpulver Byßkrud oder Büchsenkraut genannt.

Im Jahr 1365 brauchte Markgraf Friedrich vonMeisscn eine Donnerbüchse wider die Festung Ein-bcck. "