Schmelz. Schmelzt! egel.
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lung zur sächsischen Geschichte. IV. S. g6z. Beck-manns Beyträge zur Gcsch. der Erfindungen. III, B.2. St. S. 202 — 224.
Schmelz ist ein gefärbtes Glas, welches aus Zinn - undBley-Asche, mit einigem Zusätze, gemacht und mitgewissen mineralischen Materien gefärbt wird. Manmalet damit auf Gold, Silber und Kupfer. DieseArt der Malercy wird für alt gehalten; sie wurde abereine Zeit lang vernachlässiget und erst unter dem PapstJulius II. wieder hcrvorgcsucht. Jablonskie All-gcm. Lcr. 1767. II. S. izc>8.
Schmelzkunst. Erze zu schmelzen und zu mischen, zeigte,wie Aristoteles meldet, der Scythe Lydus, nachdem Theophrast aber, Delas aus Phrvgien zuerst.In Erz zu arbeiten, sollen nach Einigen die Chalyben,nach Andern die Cyclopcn zuerst gelehrt haben. * DasSchmelzen des Silbers, Bleys und Kupfers über demTiegel, das heißt, auf leichtem Kohlengcstiebe, das mitkeinem Lehmen vermengt ist, welches so geschieht, daßman im Schmelzofen einen Tiegel von Lehmen undkleinem Er;e zu einer festen Sole macht, diesen Tiegelvoll Kohlen wirft und, wenn diese glühen, den Ofenmit Kohlengestiebe, und zwar ohne Lehmen, vermacht,wurde 1025 erfunden und zuerst von den Franken beyden rammelsbcrgischcn Erzen ausgeübt. Bergt. Me-t a I l u r g i e.
1. !>!»,. tt. iV Illd. VII. 56. rcc-.t. 57.
Schmelzmalerey, s. Email malerey.
Schmelztiegel aus Platina, die erst durch Arsenik schmelz-bar gemacht und, wenn der Arsenik wieder davon ge-trennt wird, auch feuerbeständig wird, erfand HerrAchard in Berlin. Lichtenbergs Magazin. V. B.8. St. Si 91. 1788.
Schmiede-