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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schmicdckunst. Schminke.

Schnüedekunsk würde von Thubal - Kain, einemdllachkommcn des Kains, erfunden, der zuerst Erz undEisen bearbeitete, ^ welches wohl der Ackerbau nöthigmachte. Die Griechen machten den Vulkan, welcherName nur eine Veränderung des Worts Thubal-Kain zu seyn scheint, zum Erfinder der Schmiedekunst,und gaben ihm noch drcv Gesellen, nämlich den Bron-tcs, Steropes und Pyraemon, welche unter demNamen der Cyclopen bekannt sind, daher auch-Einige 2den Cvclopen die Erfindung, das Eisen zu schmieden,zuschreiben. In Crcta lehrten die v.ictzcki Ickaei dieKunst, das Eisen zu schmieden, b PolydorVergilgiebt die Peletronicr als die ersten Hufschmiede an.

Nickel List, geboren zu Maldcnburg bey Zwickau,um 1656, erfand eine kleine Maschine, die er immerbey sich trug, und womit er im kleinen alle Arbeit einesSchmidts vornehmen konnte. ^

1 . 1 Mose 4, 22. 2. IV-,-. VII. c. 56. 57. Z. Ebendaselbst.

3. Thaten und Feinheiten renommirter Kraft - und Kniff-Genies. 1 B. Berlin, 1790. S. 8Z3.

Schmiedezange soll Cyniras ein Sohn des Agrio-pas, eriundcn haben. I'iin. VII. o. 56. sect. 57.

Schminke. Darunter versteht man alle die künstlichenMittel, welche die Schönheit des Gesichts erhöhen sol-len, durch die aber gemeiniglich das Gesicht vor derZeit veraltet und häßlich wird.

Diejenige Schminke, welche aus Antimonium oderSpießglas bereitet wird, ist die älteste, denn im BucheHieb wird erzählt, daß schon Hiobs Töchter sich da-mit geschminkt haben. Das morgenländische Frauen-zimmer schminkte sich besonders die Augen damit, umihnen dadurch das Ansehen eines' weiteren Umfangeszu geben, weil man große Augen für ein vorzüglichesStück der Schönheit hielt. ^ Auch die Jesabel

schminkte