Schminke.
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schminkte sich. 2 Die Alten hatten schon mancherleyMittel, die Schönheit des Gesichts zu erhöhen, z. B.Kreide, Bohnenmehl, Honig, Safran, sogar die Ercre-mente des Krokodills. 3
Die Griechen kannten die Schminke schon in denheroischen Zeiten. ^ Europa, eine Tochter des Age-ns rs, entwandte der Juno ihre Schminkbüchse.Theophrast redet von einer Wurzel, die damals Rhi-zion hieß, woraus man eine rothe Schminke für dieWangen zog. Bon dein athcniensischen Frauenzimmerlernte das römische den Gebrauch der rothen und wei-ßen Schminke. Schon Plautus gedenkt eines Noths,dessen sich die römischen Damen bedienten, und nenntes purpiii-isi-innmi. Im Ovid findet man einige Vor-schriften zu einer Schminke, welche er den römischenDamen seiner Zeit gab. Nehmt, sagte er, lybischeGerste, sondert das Stroh und die Hülsen davon,nehmt eine gleiche Quantität Wald - Ervenkrant, weichtbeydes in Eyerweiß ein, laßt alles trocknen und reiben.Thut gepulvertes Hirschhorn, das im Frühjahre abge-worfen ist, daran, fügt noch einige gestoßene Narcisscn-zwiebeln, Gummi und hetrurisches Mehl hinzu undmacht mit vielem Honig aus dem Ganzen eine Masse.Das Frauenzimmer, welches sich dieser Schminke be-dient, fahrt er fort, wird eine reine und glatte Hautbekommen, wie die Oberfläche ihres Spiegels ist. Aneinem andern Orte sagt Ovid: ich habe Damen ge-kannt, welche Mohnen in kaltem Wasser stießen, und sichauf die Backen legten. Fabula, spottet Martial ineinem seiner Epigrammen, fürchtet den Regen der Kreidewegen, die auf ihrem Gesichte liegt, und Sabellafürchtet die Sonne, wegen deS Bleyweißes, womit siesich schminket. Plinius sagt, daß man mit den Ker-nen und mit dem Weinlauve einer wilden Nebe, wel-che die Griechen «ztTreAox nennen, die Haut
und