Band 
Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
Seite
288
JPEG-Download
 

283 Schminkpflästerchen. Schneckengang.'

1. Ezechiel 23, 40. in der Hezelischen Bibel - Ausgabe,die Note zu dieser Stelle. 2- 2 Könige 9 30. 3. 7fo-rve>-»j »ä kelron. c. 23- Var. I^ect. II. 4.

<4. Ilomer. Oä^5s. 18. v. 171. 191. 192. 5. 7ut/ur 6ae-äs Lello Kallico I,ib. V. c. 14. 6. I. A. Fabri»cii Allgem. Hist. der Gelehrs. 1752. 2. B. S. 1045. 7.^alle Magic II. S- 375. 8. Pandora oder Kalenderdes Luxus und der Moden, 1787. S. 20 — 27. 9.

Gothaischer Hof - Kalender, 1734 10. Frankfurter Kai-

serliche Reichs - Ober - Post - Amts - Zeitung, 1790.Nr. 176.

Schminkpflästerchen stammen von den schwarzen Mä-lern her, welche die Araber und Perser für eine Schön-heit hielten; wer nun keine solche schwarze Malerim Gesichte hatte, der suchte sie durch schwarze Pfla-sterchen nachzuahmen. Man halt dafür, daß dieseMode durch die Kreuzzüge nach Europa gekommen ist.Antipandora. 1789. UI. S. 21Z.

Schnecke des Archimedcs, s. Wasserschraube.

Schnecke in der Taschenuhr. Da die Bewegung inden ersten Taschenuhren ungleich war, weil die Kraftder Feder sich vermindert, so wie diese sich entspannt;so suchte man dieser Ungleichheit durch Erfindung derSchnecke abzuhelfen, welche erst geraume Zeit nach denersten Taschenuhren, aber doch schon vor 1674 erfun-den wurde. Sie verursacht, daß, obgleich die Wirkungder Feder ungleich ist, doch eine beständig gleiche Kraftauf die Räder wirkt. Gvthai scher Hof-Kalen-der, 1789.

Schneckellgang t'm,Obr, 6 oclckea ouris und sulcus cock-leae, ist eine Krümmung im menschlichen Ohr, die die-sen Namen führt. Der Schneckengang im Ohr soll zuerstvon dem Alcmavn von Crotone in Calabrien, einemSchüler des Pythagoras, entdeckt worden seyn; *

er