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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Schreibekunst.

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gebraucht; ein Schloß oder auch ein auf den Mundgelegter Finger zeigte die Verschwiegenheit an. Theilevon lebendigen Dingen vertraten auch die Stelle derSymbole; eine Auge zeigte die Vorsehung an. Oftbezeichnete man eine Sache durch das Bild einer an-dern, weil sie ähnliche Wirkung mit jener hatte; daSGewitter bezeichnete man durch einen mit Sphinxenoder Donnerpferden bespannten Wagen über den Wol-ken, weil ein Wagen ein dein Donner ähnliches Ras-seln verursacht. Strabo " erzählt, daß die Egyp-tier durch die Figur einer Biene einen König bezeichne-ten. Mit Recht sagt also Tacitus, " daß dieEgyptier ihre Gedanken durch Figuren der Thiere undVogel bezeichnet hätten. Die Wände des Labyrinthszu Theben waren mit solchen Thieren und Vögeln be-malet. " Fand man zur Bezeichnung einer Sacheweder in der Natur noch Kunst etwas Aehnliches, sowählte man ein willkührliches Zeichen; ein ^bedeutetein der geheimen Schreibekunst der Egyptier so viel alsGott.

Da die Hieroglyphenschrkft der Egyptier die sinn-reichste, vollständigste, dauerhafteste und berühmtestewar; so hält man allgemein die Egyptier für die er-sten Erfinder derselben. Die egyptischen welche

sich sowohl der Bilderschrift, als auch der Buchstaben-schrift bedienten, eignen die Erfindung des Schreibensüberhaupt " und besonders die Erfindung der Hiero-glyphen ^ dem Atodes, den die Egyptier Lhotoder Thoyth, die Alexandriner aber Lhoth nennen,zu, der mit dem Hermes Trismegistus oder Mer-curius für eine Person gehalten wird. Einige hal-ten ihn für einen Sohn des ersten egyptischen KönigsMenes, und nehmen das Jahr ryoo für den Zeit-punkt an, wo er die Schreibekunst erfand; ib Anderehalten ihn für Eine Person mit dem Phönizier Thaaut,

wel-