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Schuhmachechandwerk,
-eu ganzen Fuß bis an die Schienbeine. Man trug siein Gesellschaften oder wenn man ausgieng. 4) iVInIIsuswar ein zierlich gesteppter und ausgenäheter Schuh vonPurpurleder und wurde zuerst von den Königen der Al-baner und nachher auch von den römischen-Nathsherrengetragen. g) kercmes waren Halbstiefeln; Cluverbeweiset, daß die alten Teutschen dergleichen getragenhaben. 6) 8occi, -wovon noch der Name Socken beyuns übrig ist, wiewohl jene bey den Alten nicht nur bisan die Knorren, sondern bis an die Waden gierigen.
OoUuwni waren Schuhe mit hohen Absätzen, derenLenophon, Juvenal " und Clemens von Alcr-andrien schon gedenken. Man will den Acschylus fürden Erfinder der Cothurncn halten. Tenophon undClemens von Alcrandricn melden, daß das Frauen-zimmer schon damals, um größer ztt scheinen, viel Korkin die Schuhe legte. Nur die äussere Form wurde in-erFolge geändert. Balduin erzählt, da er sich ohn--gefähr in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in Belie-big aufgehalten, hatten die dasigen Damen eine wun-derbare 'Art von hohen Schuhen, beynahe Z Fuß hoch,getragen, darin sie nicht einen Schritt allein hätten thunkönnen. Die jetzt gewöhnlichen hohen Absähe an denSchuhen der Damen sind eine Mode, die aus Spanien«ach Teutschland kam. ^ 8) Osligao wurden von denrömische» Soldaten getragen. y) b-noinati warenSchuhe mit aufwärts gebogenen Spitzen. Man schreibtin neuern Zeiten die Erfindung solcher Schuhe, die vornsehr spitzig und auswärts gebogen waren und einen große»Schnabel hatten, der mit allerley seltsamen Figuren ge-ziert war, dem Heinrich, einem Sohne des GeofkroiPlanragenet, Grasen von Anjou, zu^ weil erdurch diese Schnabel einen Auswuchs an der Spitze desFußes verbergen wollte. Man nannte sie Schuhe ü Is1>ouluir»e, der Schnabel war mit Krallen, Nageln undHörnern geputzt. Unter Ludwig XI. sah man diese
Schu-