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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Seidenhaspel. Z71:

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gezwirnt wird, dann heißt es eine Seidenmuhle. Da

diese Tag und Nacht fortgeht; so können 10 oder 20Menschen, die sich einander ablösen, so viel damit aus-richten, als 500 Menschen mit der Hand in eben die-ser Zeit nicht ausrichten können. Ein Bologneser solldiese Maschine erfunden haben. ^ Die gewöhnlicheSeidenhaspel wurde erst von den Piemontcscrn, dannvon den Franzosen, von denen die languedoker Has-pel kam, und besonders von Vaucanson verbessert,der eine neue Seidenwinde erfand, die 1749 beschrie-ben wurde. 2

Jetzt giebt es auch in Teutschland, Frankreich undHolland viele Arten von Seidenmühlcn, die leichterund dauerhafter sind, als die der Italiener, und wo-mit ein einziger Mensch auf einmal Tausend Strängeabwinden kann. Johann Joachim Becher, der1635 starb, erfand zu Hartem ein Instrument, womitman die seine Seide mit Hülfe weniger Menschen ingroßer Menge abwinden konnte.

Vaucanson hat eine Seidenmuhle erfunden, diezu Aubenes und andern Orten zur wohlfeileren Berei-tung des Eintrags eingeführt ist, wodurch Frankreich12 bis 15 Millionen ersparte, die sonst für fremdeSeide aus dem Lande gicngcn. ^

Im Jahr 1725 hatten Thomas und JohannLombe zu Derby in England zur Verarbeitung deritalienischen Seide eine Maschine erfunden, die auS26536 Rädern und aus 97746 Bewegungen bestand,die 73718 Faden Seide, so oft sich das Wasserradumwandte, welches in einer Minute drey Mal geschah,und zi8 Millionen 504960 Faden in Lag und Nachtarbeiten konnte. Ein einziges Wasserrad trieb alleübrige Räder und Bewegungen, von denen ein jedesbesonders und ohne die andern aufgehalten werdenkonnte. Eine einzige Feuerrohre brachte die warme

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