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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Seidenmühle. Scidenpapier.

Luft zu allen Theilen der Maschine. Eine einzigePerson besorgte das ganze Werk, und ein Mädchen vottzehn Jahren konnte mit dieser Maschine so viel arbei-ten, als sonst ZZ Menschen. *

HerrSsuchet, Kaufmann zuArgentier, hat eine neueMethode erfunden, die Seide auf eine sehr einfacheArt von den Cocons zu winden, dabey viel Holz undKohlen ersparet werden, die auch wenig Abgang giebt»und zugleich die Puppen in den Cocons tödtet. Erhat eine Nachricht davon ausgegeben und sucht Theil-nehmer zu seinem Unternehmen. §

Ein Frauenzimmer in London hat die Kunst erfun-den, die rohe Seide, statt des Abhaspelns, mittelst einerSpuhle abzuspinnen, wobey viel Zeit ersparet wirkn

1. Universal - Lexicon XXXVI. S. 1429. 2. IVlömoires äs

I'Xcaäomis ko^sle äeL Lciencer. 1749. S. 142. 3. Lich»tenbcrgs Magazin. 1783, -2. B. 1. St. S. 241. 4.Iablonskie Allgcm. Lex. aller Künste und Wissenschaf-ten. Leipzig. 1767. II. S. 1372. 6 . LauenburgischevGeneal. Kalender. 1782. S. 47.

Seidenmühle, s. S e idenhaspel.

Seidenpapier. Herr von Murr glaubt, der NameScidenpapier sey ohne Bedeutung, denn aus Sei-de ließe sich kein Papier machen. Auch Herr Hof-

rath Beckmann ist dieser Meynung. Indessen istes doch nicht zu leugnen, daß die Chincser ein Sciden-papier machen, nur mit dem Unterschied, daß es nichtsowohl aus seidenen Lumpen, sondern vielmehr aus denäußeren Hauten der Cocons gemacht wird, welche durchSeife weiß gemacht, geleimt und geglättet werden.Dieses Papier sieht dem Atlas ähnlich, ist weich unddünne, großer und seiner, als das unsrige, kann abernur auf einer Seite beschrieben werden, und ist in Eu-ropa jetzt nicht mehr selten. Es soll gegen das Endedes ersten Jahrhunderts n. C. <3. in China von einem

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