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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Seidcnpflanze. Seift.

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vornehmen Herrn am Hofe erfunden worden seyn.Auch behaupten Einige, daß in Samarkand ein Sei«denpapicr aus seidenen Lumpen gemacht werde. ^ EinKoran auf Scidenvapier ist in der Bibliothek aufWasserkirche zu Zürch. 2

1. Poncelinde la Röche Tilhac Philosophische Be-schreibung des Handels und der Besitzungen der Europäerin Lsi n und Afrika. Th. I. S. 25. 2. Von Halters Bi-bliothek der Schweizergcschi'chte. Th. 2. S. 16. Nr. 37.

Seidenpflanze, s. Hut, seidener Flanell.

Seidenweberstuhl, Seidenwirkerstuhl. Einen Sei-denweberstuhl, worauf ein Kind die schönsten LionerZeuge weben konnte, erfand Baucanson. ^ DieGebrüder Charton, Zeichner und Fabrikanten zu Lion,haben einen leichteren Weg entdeckt, Zeichnungen oderMalereyen in die seidenen Stoffe zu wirken, ohne sieerst durch eine lange und mühsame Arbeit in Kartenzu setzen, die oft die Zeichnungen zu verderben zwin-gen, und niemals wahre Copien des Originals sind.Durch diesen Weg aber können die Arbeiter über dasGemälde selbst arbeiten und die Copie erhalt eben dieGröße, als das Original. 2

1. Cichtenbergs Magazin. 1783. 2. B. 1. St. S. 2412- Allgcm. Lit. Zeitung. Jena. 1786. Nr- 204.

Seift. Die Erfindung der Seife schreibt Plinius denalten Galliern zu. * In der Schrift gedenken Jere-rnias 2 und Ma Ischias ^ der Seife; aber der latei-nische und griechische Name der Seife kommt erst beyden Schriftstellern des ersten Jahrhunderts vor. Diebeste Seife ließ man damals aus Leutschland nach Ita-lien kommen.

Die Seife auS der Asche deS Farrenkrauts wurdevon den Bauern der Engländer erfunden, wozu dieschwere Auflage auf die Seife Veranlassung gab..*

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