274 Seifenpillen. Seignettesalz.
Die Starkeyische Seife, die aus einem wesentli-chen Del und Laugensalz besteht, hat ihren Namen vonihrem Erfinder, dem Engländer Georg Starkey,der ihren Gebrauch sehr rühmte. Sie ist ein Mittelgegen die Steinschmerzen, löset den Grieß und Steinder Harnblase auf und führet ihn ab, und hebt die Ver-stopfung der Urinwege. §
Die Helmon tische Seife, 06a alh>» Helmontii,ist ein ausgepreßtes Del oder hochrectificirter Weingeistund flüchtiges Alkali.
Zu merken sind noch die Waschseife der Frau vonAltheim, b hie Handseife der Gräfin von Hohen-lohe,? Bru n n ers Handscife, ^ die balsamische Seifedes Blanchi, ^Bräuners*" und Jungkens wohl-riechende Seife, i * wie auch Jungkens Nandelfeife. ^
1. z-tm. n. re. XXVIII. 12. 2. Lerem. II. 22. 3. Ma,lach. III.,. 2. 4. Halle Fortgesetzte Magiei 1738. I. B.S. 294. 5. Ebcndas. 1780. III. B. S. 3. 6. Univer-sal - Lex. B. XXXVI. S. 1473. 7. Ebendas. S. ,477.8. Ebendas. S. 1479. 9. Ebcndas. S. 1467. 10. Ebendas.V. 1489. II. Ebendas. S. 1490. 12. Ebcndas. S. 1483.
Setfenplllen gegen die Gicht erfand die berühmte Eng-länderin Stephens. Halle Magie I. S. 415.
Sklgnettesalz wurde wurde von dem Franzofen Pl erreSeignctte, einem Apotheker zu Rochelle, erfunden,der es 1673 bekannt machte und 17 ry starb. Erwollte aufloslichcn Weinstein machen und nahm, in derMeynung, daß es nur einerley feuerbeständiges Alkaligebe, das Salz der Sode, statt des Alkali des Wein-steins. Er sah daraus ein Salz entsteh», das vorn ge-meinen auflöslichen Weinstein, den er machen wollte,so wie von jedem andern bekannten Salz verschiedenwar; er versuchte es, fand, daß es zum Lariren dien-lich war, und trieb ein Gewerbe damit. Es ist ein
Mit-