Stahl.
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arbeiten wußten, beweiset sattsam, daß sie es in derKunst, den Stadt zu härten, sehr weit gebracht habenmußten. Leo Baptista Albert,', der nach 1472starb, bemühete sich um dieWiedererssndung dieser Kunst,und der Herzog Cosmus de Mcdicis bereitete auseinigen Krautern ein Wasser, worin FranciscusTadda 1585) seine stählernen Werkzeuge ganz glü-hend tauchte, die dadurch so hart wurden, daß er ausPorphyr ein Becken zu einem Springbrunnen und dreykleine halb erhabene Bildhauerstücke sehr schon damit be-arbeiten konnte; ^ Andere schreiben aber die Erfindungdieses Wassers selbst dem Tadda zu. ^
Daß man Eisen in Stahl verwandeln könne, wennman es einige Zeit in geschmolzenes Eisen eingetauchterhält, hat schon Vannuccio Biringoccio in sei-ner kvrotLclriÜÄ von r 540 gelehrt.
Herr Makaud de Hirchheim, Ritter des heili-gen Ludwigs und Rathmann zu Straßburg, ent-deckte 5 Meilen von Straßburg, im Gebirge Bange,eine Stahlmine, die man anfangs für die einzige in ganzFrankreich hielt; sie wurde 1737 beschrieben und gabVeranlassung zu einer Stahlmanufactur. ?
Reaumur war der Erste und Einzige, der durchmannigfaltige Versuche Vieles zur sicheren Kenntniß desVerhaltens des Eisens im Feuer beytrug. Horn be-richtigte ihn beym Stahlbrcnnen, und Perret ertheilteKünstlern von der Kenntniß des Stahls den zuverlaßig-sten Unterricht. ^ Reaumur hielt den Stahl fürein völlig reines, durch und durch metallisches, Eisen,aber Bergmann und Rinmann hielten den Stahlfür den mittleren Zustand zwischen Roheisen und Eisen-stangen.
Herr Dausse hat eine Maschine erfunden, womitman den Stahl auf eine leichte Art diamantiren kann. ^
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