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Eilfter Theil, die Buchstaben R und S enthaltend.
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Steinschlciferkunst.

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oder daß es die Egvptier selbst erfunden hätten, Beydeskann aber nicht erwiesen werden. Lessing und An-dere halten dafür, daß die Alten das Diamantpuloernicl-t kannten. Erst lange nachher machte man, wiewir in der Folge hören werden, die Entdeckung, daßder Diamant durch sein eignes Pulver geschliffen wer-den könne, daher man den Diamant zu Pulver zer-malmte, sich bloß dieses Pulvers bediente und darüberhernach die alte Art, mit den Splittern desselben zuschleifen, vergaß. ^

Uebrigens findet man bey den Egyptiern noch keineerhabene, sondern bloß hohlgegrabene Edelsteine. Diemeisten egyptischen und hetrurischen Steine waren 8 oa-r-iy-wi d. i. sie zeigten auf ihrer erhabenen und gewölb-ten Seite einen Käser. Die Egypticr schnitten ihreGottheiten in lüapis I^nli oder in armenischen Stein. ?

Von den Egyptiern kam die Steinschneideknnst zuden Israeliten, unter denen sich Bezaleel berühmtmachte, der der älteste Steinschneider ist, den manmit Namen kennt. Durch diesen;Bezaleel ließ Mo-ses auf die zwey Onychsteine, die sich auf den Schul-tcrbänvern des hohenpriesterlichcn Leibrocks oder Ober-mantels befanden, die 12 Namen der Stämme Israelscinschnciden, so daß auf jedem Steine sechs Namenstanden; ^ auch mußte Bezaleel auf jeden von den12 Steinen, die auf Aarons Brustschildc in drey Rei-hen geordnet waren, einen Namen von den l2 Stäm-men Israels stechen. ^ Es wird ausdrücklich gesagt,daß Bezaleel die Steine künstlich zu schneiden undeinzusetzen wußte.

AuS Egyptcn kam die Steinschneidekunst nach Phö-nizier,, Helrurien und Griechenland. Bey den Griechengedieh diese Kunst zur Vollkommenheit, wie man ausden schönsten geschnittenen Steinen sieht, die von ihnennoch übrig sind. Sie waren die Ersten, welche erha-bene