Telegraph.
4r
Hell, wie der Mondstrahl, und entlocket«
Lythärons Hügel eine Wechselflamme;
Weit über den Goropschen SpiegcisceGlänzt sie und mahnt die Hüter ArchiplanktADer Boteupflicht. Mit ungeschwachter KraftEntzündet sie ein Helles Feuer undAlsbald erglänzt der ganze F'lammenbarkUnd strahlet über des SaronischcnDorberges Spitze weit hinüber, bisSie allerletzt die Hügel dieser StadtErreicht'. Und so trug Ida's TochterflammDie Runde unter der Atriden Dach.
So hatt' es eure Rönigin geordnet, soErfüllten meine Wächter ihre Pflicht;
Der erste und der letzte Bote ist
Der angenehmste doch. Da siehst du nun,
Was mich gewiß gemacht. Denn er, er selbstMein Garre, sendet diese Botschaft mir.
Herr Bergsträßer urtheilt, daß hier jeder Telegraphauf den Zwischenposten zugleich ein Synthematographfür seinen eignen Horizont war.
Schon aus dieser angeführten Stelle erhellet, daß diealten Griechen die Tclegraphie und ihren Gebrauch kann-ten, ob sie ihr gleich keinen besondern Namen gaben,sondern sie mit unter die Klasse der Fcuersignale brachten.Auch die Römer kannten die Tclegraphie und Poly-bius sowohl, als auch Julius AfricanuL habenihre Methode beschrieben. Beyde Schriftsteller berichtenvon dieser Tclegraphie der Alten Folgendes: Man unter-schied an dem Orte» wo signalisirt wurde, drey Punkte:die rechte Seite, die linke Seite und die Mitte. Dieersten acht Buchstaben des Alphabets wurden durch i, 2 ,3 bis 8- auf der linken Seite angezündete Feuer ausge-drückt;